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Beim Mähbindertag in Zeetze können sich die Besucher von der rasanten Entwicklung der Technik in der Getreideernte überzeugen und selbst mit Hand anlegen. Foto: cw

Mähbindertag: Getreideernte wie in alten Zeiten

Zeetze. Die Agrarproduktion Zeetze und die Interessengemeinschaft „Historische Erntetechnik“ laden am Sonntag, 23. Juli, nach längerer Pause wieder zum Zeetzer Mähbindertag ein. Auf dem Feld an der B 195 können sich Besucher vom rasanten Fortschritt der Technik der letzten 100 Jahre überzeugen. Den Startpunkt bildet die Ernte mit der Sense, gefolgt vom Grasmäher mit Handablage, gezogen von einem Dreiradtraktor. Danach kommt ein Flügelmäher zum Einsatz, mit dem das Getreide schon in Garben abgelegt wird und noch von Hand gebunden werden muss.

Alle Besucher sind herzlich eingeladen, nach Lust und Laune beim Abnehmen und Binden der Getreidegarben mit anzupacken und sich von dem schweißtreibenden Charakter der Arbeit zu überzeugen. Im Anschluss folgt ein Überblick über die weitere Entwicklung verschiedener Mähbindertypen unterschiedlicher Baujahre. Und die Fortschritt-Mähdrescher „E 175 – Patriot“ aus Weimar sowie der gezogene John Deere und – als krassen Vergleich dazu – der moderne Claas-Mähdrescher werden auch diesmal einzeln und als „Brigade“ zu bewundern sein. Das Strohpressen mit den beiden Fortschrittpressen rundet dann diesen Komplex der Getreideernte ab. Als diesjähriger Höhepunkt werden im Anschluss an die Getreideernte wieder einige Getreidegarben per Dreschflegel ausgedroschen – zum Schutz der Zuschauer werden extra ausgebildete Fachkräfte zum Einsatz kommen.

Wer dabei Hunger bekommt, darf sich auf Wildschwein am Spieß, Grillfleisch, Bratwurst, Bier vom Fass sowie Eis, Kaffee und Kuchen freuen. Die obligatorische Besichtigung der Erntemaschinen und deren praktische Vorführung beginnen ab 13 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird die Vorführung auf den Technikhof der Agrarproduktion Zeetze verlegt. Der Eintritt ist frei. cw