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Die Berufsbildenden Schulen Am Schwalbenberg bekommen eine neue Sporthalle. Der Landkreis als Träger der Schulen investiert hier 2,9 Millionen Euro. Foto: be

Stadt und Landkreis nutzen die Sommerferien für Um- und Ausbauten

Lüneburg. Während die Schüler ihre Ferien genießen, herrscht in vielen Lüneburger Schulen dennoch reger Betrieb. Denn Stadt und Landkreis nutzen die unterrichtsfreie Zeit traditionell, um Klassenräume auf Vordermann zu bringen, Sporthallen zu sanieren und Mensen zu erweitern. Die aufwändigsten Bauarbeiten laufen über mehrere Monate und kosten viele Millionen Euro, die besonders lärmintensiven Abschnitte aber werden – so weit wie möglich – eben in die Zeit gelegt, in der Schüler und Lehrer nicht da sind. Die LZ gibt einen Überblick über die aktuellen Bildungsbaustellen an den Schulen in Trägerschaft von Stadt und Landkreis.

Grundschule Häcklingen

Die Schule wird zur Ganztagsschule ausgebaut. Rund 3,5 Millionen kostet das. Noch laufen die Rohbauarbeiten, in einem Anbau entstehen zusätzliche Klassen- und Gruppenräume, vor allem werden auch Speiseräume und eine Austeilküche eingerichtet. Auch ein behindertengerechtes WC wird geschaffen. Über den ersten Spatenstich am 3. März hatte die LZ berichtet, läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten am und im Gebäude im August 2018 abgeschlossen sein. Die Außenanlagen werden wohl erst 2020 fertiggestellt sein.

Grundschule Hasenburger Berg

Für etwa 5,4 Millionen Euro wird die neben der Anne-Frank-Schule größte Lüneburger Grundschule für den Ganztagsbetrieb fit gemacht. Begonnen worden war damit bereits im Oktober 2016. Die Mensa ist nun fast fertig, auch neue Klassenräume entstehen, im Oktober soll die Erweiterung abgeschlossen sein.

Johanneum

Das traditionsreiche Gymnasium wächst an der Theodor-Heuss-Straße, denn die Außenstelle im Schulzentrum Kaltenmoor wird aufgelöst, weil die dortige Gesamtschule den Platz benötigt. 6,58 Millionen Euro fließen in den Anbau, in dem die jüngeren Jahrgänge künftig lernen. Nach den Sommerferien soll der Unterricht losgehen.

Wilhelm-Raabe-Schule

Die Turnhalle wird zur Mensa, die nun fast fertig ist, im Anschluss finden Umbauarbeiten im Altbau statt. Die Bauarbeiter waren im November 2016 angerückt, aufgetischt werden kann wohl im Oktober, der Umbau im altehrwürdigen Gebäude soll bis Ende 2018 über die Bühne gehen. Geamtvolumen der Investition: 4,38 Millionen Euro.

Herderschule

Die bestehende Mensa ist zu klein geworden und wird deshalb erweitert, zudem entsteht eine Austeilküche für den Ganztagsschulbetrieb. Die im November 2016 begonnenen Arbeiten sollen im Frühjahr 2018 beendet werden, rund 2,4 Millionen Euro veranschlagt die Stadt dafür.

Schulzentrum Oedeme

Bereits im April hat die Sanierung der großen Sporthalle begonnen, bis September 2018 wird sie dauern und 2,7 Millionen Euro kosten.

Oberschule Kreideberg

Für 850 000 Euro wird in den Sommerferien etappenweise der Flur modernisiert, unter anderem werden Deckenelemente ausgebaut, wird der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht.

Berufsschulen

Am Schwalbenberg entsteht eine neue Sporthalle, die Arbeiten dafür haben im vergangenen Oktober begonnen, läuft alles nach Plan, werden sie im November beendet. Investitionsvolumen: 2,9 Millionen Euro. Zudem wird in den Ferien das Dach der alten Sporthalle saniert, 275 000 Euro sind dafür einkalkuliert. In der BBS III steht die Sanierung der Hauswirtschaftsküchen an, geplante Fertigstellung ist im November. Im Haushalt stehen dafür 212 000 Euro bereit.

Schulzentrum Scharnebeck

Aktuell hat die Sanierung des Südflügels begonnen, in dem die Oberschule untergebracht ist. Voraussichtlich im Februar 2018 sind die Bauarbeiter hier fertig, die Maßnahme verschlingt 730 000 Euro.

IGS Embsen

Die Gesamtschule bekommt ein Selbstlernzentrum. Das gerade begonnene Projekt soll im Oktober fertig sein. 250 000 Euro investiert der Landkreis.

Oberschule Adendorf

In der Schule am Katzenberg werden bis zum Beginn des neuen Schuljahres die Fenster saniert. Kosten: 40 000 Euro.

Sporthallen Kaltenmoor

Über viele Jahre wurde über Um- oder Neubau diskutiert, ehe im November vergangenen Jahres die umfassende Sanierung der Hallen inklusive der Kita-Außenstelle begann. Im Dezember 2018 sollen die Sportler hier wieder aktiv werden können. Inklusive Fördermittel fließen etwa 9,9 Millionen Euro in das Projekt.

Kita Hansekids

Im Gebäude 41 der Schlieffenkaserne entsteht im Erdgeschoss eine Einrichtung mit drei Kitagruppen und einer Krippengruppe zusätzlich zu der vorhandenen einen Kita-Gruppe und den drei Krippengruppen im Gebäude 40. Beide Gebäude werden als Kita „Hansekids“ geführt, Träger ist der Verein PädIn. Im Herbst soll das Vorhaben realisiert sein. 1,47 Millionen Euro werden hier verbaut.

Kita Kreideberg

Der ehemalige Hortbereich wird seit April und noch bis September zur Krippe umgebaut, die Außenanlagen folgen im nächsten Jahr. Kosten: 260 000 Euro