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Das Haus der Schulzes in Drage könnte bald zum Verkauf stehen. Foto: A/t&w

Haus der Schulzes in Drage vor Verkauf

Drage. Das Haus der vor zwei Jahren verschwundenen Familie Schulze aus Drage im Landkreis Harburg könnte demnächst verkauft werden. „Wir haben in der vergangenen Woche die polizeilichen Siegel von der Haustür entfernt, weil wir das Gebäude nach Abschluss der Ermittlungen nicht mehr brauchten“, sagt Polizeisprecher Torsten Adam.

Polizeiermittlungen ruhen zur Zeit

Die Familie war im Sommer 2015 zu Beginn der Ferien verschwunden, der Fall hatte über Monate bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Am Abend des 22. Juli wurde der 41-jährige Marco Schulze noch einmal lebend gesehen. Wenige Tage später zog die Feuerwehr ihn bei Lauenburg aus der Elbe, er hatte einen Betonklotz am Körper, die Polizei geht von Suizid aus. Die damals zwölf Jahre alte Tochter Miriam und ihre Mutter Sylvia (43) sind bis heute verschwunden. Die Ermittlungen der Polizei ruhen aktuell.

Der Nachlasspfleger sagte gegenüber der „Bild“: „Derzeit wird der Wert des Hauses geschätzt, danach muss noch das Gericht dem Verkauf zustimmen.“ dpa