Donnerstag , 22. Februar 2018
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Ralf Boldt, stellvertretender Geschäftsführer der Loewe-Stiftung und zuständig für Immobilien, mit Architekt Siegfried Mehring auf der Baustelle, wo das neue Wohnheim entsteht. Foto: t&w

Neues Wohnheim in Ochtmissen

Lüneburg. Das Grundstück an der Ochtmisser Straße hatte die Loewe-Stiftung schon vor Jahren gekauft, seitdem lag es brach. Nun aber tut sich was, geht die Stift ung erneut unter die Bauherren. „Entstehen soll dort ein Wohnheim mit 20 Plätzen“, erläutert der Stiftungsvorstandsvorsitzende Dr. Stefan Porwol.

Kein neuer Wohnraum

Architekt Siegfried Mehring hat das Bauprojekt konzipiert. Danach soll ein 30 x  15 Meter großes Gebäude mit Satteldach entstehen, das sich in den Ortscharakter einfüge. Die Fassade aus rötlichem Ziegelstein, dazu Seitenfronten in Holzverkleidung. „Die 20 Zimmer werden sich vier Wohngruppen teilen, die jede über eine gemeinsame Küche und einen Aufenthaltsraum verfügen“, erläutert Mehring. Jeweils zwei Zimmer haben außerdem einen gemeinsamen Sanitärbereich.

Durch das Projekt entstünde allerdings kein zusätzlicher Wohnraum, verdeutlicht Porwol. Vielmehr wolle man dem Rechnung tragen, dass die Wohnsituation der Klienten moderner und komfortabler gestaltet wird. „Denn es gibt noch verschiedene Wohnräume, darunter auch Doppelzimmer, die nicht mehr zeitgemäß sind. Diese Bewohner sollen ins neue Wohnheim umziehen.“ Außerdem wird dort ein zentraler, hochmoderner Brandmelderaum für alle Gebäude der Loewe-Stiftung installiert.

Rund zwei Millionen Euro aus eigenen Mitteln investiert die Stiftung in das Vorhaben. Die Fertigstellung ist für Sommer kommenden Jahres geplant. as