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Am Montag hatte Christine Hartmann ihren letzten Arbeitstag an der Lüneburger Wilhelm-Raabe-Schule, die 52-Jährige wechselt zur Landesschulbehörde. Foto: t&w

Christine Hartmann verlässt die Wilhelm-Raabe-Schule

Lüneburg. Die Flure stehen voller Kartons. „Nein, das sind nicht alles meine“, sagt Christine Hartmann und lacht. Doch die allermeisten ihrer persönlichen Sache n hat sie schon gepackt, denn die Pädagogin hatte am Montag ihren letzten Tag als Leiterin der Wilhelm-Raabe-Schule. Sie wechselt zur Landesschulbehörde.

Sieben Jahre lang hatte Christine Hartmann den Chefposten an der Feldstraße inne, nachdem sie zuvor schon Leitungserfahrung als Koordinatorin an der Lüneburger Herderschule und als Konrektorin am Gymnasium Winsen gesammelt hatte. Nach 18 Jahren in verschiedenen Leitungsfunktionen an Schulen habe sie nun Lust auf einen Perspektivwechsel. „Ich war immer schon daran interessiert, was hinter der nächsten Ecke ist. Und ich glaube, dass ich aufgrund meines beruflichen Werdegangs in der Lage bin, andere Schulen zu beraten und zu unterstützen.“ Als schulfachliche Dezernentin wird sie Ansprechpartnerin und auch Vorgesetzte für andere Schulleiter. „Ich freue mich auf meinen neuen Arbeitsbereich und hoffe, dass ich dort so gut im Team arbeiten kann wie zuletzt.“

Die Lehrerin für Deutsch und Englisch blickt zufrieden auf ihre Zeit an der Raabe-Schule zurück. Zusammen mit ihrem Kollegium habe sie „viel erreicht“, als Beispiele nennt sie die Umwandlung zur Ganztagsschule, die Einführung von Spanisch und bilingualem Unterricht, die Umgestaltung der Bibliothek und die vielen Umbauten im Gebäude. „Das ging natürlich nicht immer alles ohne Konflikte, aber es hat immer Spaß gemacht“, sagt die 52-Jährige. Dass sie nun nicht mehr jeden Tag viele Hundert Schüler um sich herum erleben wird, das werde aber sicher eine Umstellung.

In ihren letzten Tagen an der Feldstraße hat die Lüneburgerin, die einst in Wolfenbüttel aufgewachsen ist, aber nicht nur ihre Sachen zusammengepackt und persönliche Bilder von der Wand genommen, sondern auch noch das neue Schuljahr mit vorbereitet. „Ich muss ja auch das Alltagsgeschäft ordnungsgemäß übergeben.“ Schließlich soll der Start möglichst reibungslos verlaufen für ihren Nachfolger, mit Rainer Krebs übernimmt ihr bisheriger Stellvertreter die Leitung zunächst kommissarisch. Bis die Ausschreibung des Direktorenpostens und das damit verbundene Verfahren über die Bühne gegangen sein wird, dürften viele Monate vergehen. Christine Hartmann geht guten Gewissens, denn sie findet: „Die Schule ist gut aufgestellt.“

Von Alexander Hempelmann

Personalien an Schulen

Vakante Posten

Zum neuen Schuljahr verliert die Lüneburger Herderschule ihren stellvertretenden Leiter, Hans-Christian Höhne wechselt zum Gymnasium Meckelfeld (LZ berichtete). Bis ein Nachfolger feststeht, wird es noch etwas dauern. „Die Stelle soll im August ausgeschrieben werden“, sagt Christopher Winkler, Sprecher der Landesschulbehörde. Und auch zu einer weiteren vakanten Position nennt er einen Zeitplan: Der Schulleiterposten in Lüne, der seit dem Ausscheiden von Stefan Pleß kommissarisch von Ursula von Wolff bekleidet wird, soll im September ausgeschrieben werden.