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Die Stadt hatte zuletzt Ende 2016 und Anfang 2017 drei Verdachtspunkte an der IGS Lüneburg und an der Grundschule Im Roten Felde (Foto: t&w) erfolgreich untersuchen lassen.

Stadt lässt weitere Blindgängerverdachtspunkte prüfen

Lüneburg. Die Stadt beginnt jetzt damit weitere Blindgängerverdachtspunkte im Stadtgebiet untersuchen zu lassen. Bis voraussichtlich Anfang September sollen daher häufiger Fahrzeuge einer Kampfmittelbergungs-Firma aus Celle im Stadtgebiet zu sehen sein, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.  Markus Moßmann, Sicherheitsdezernent der Hansestadt, sagt: „Wir lassen zunächst elf Blindgängerverdachtspunkte vor allem auf privaten Grundstücken untersuchen und haben uns dazu eng mit den Grundstückseigentümern abgestimmt.“

Während der Sondierungen sei nur mit kleineren Einschränkungen zu rechnen. „Sollten die Sondierungen an einem oder mehreren Punkten Auffälligkeiten ergeben, so wollen wir diese möglichst im Anschluss alle in einem Rutsch abarbeiten. Ziel ist es, dass wir, wenn es denn nötig wird, möglichst nur einmal mit genügend zeitlichem Vorlauf evakuieren müssen.“

Wilschenbruch, Rotes Feld, Schäferfeld

Die aktuell zu sondierenden Verdachtspunkte liegen vor allem im Gebiet Wilschenbruch, Rotes Feld und Schäferfeld. Die Stadt kalkuliert mit Kosten von mindestens 80.000 Euro für die anstehenden Arbeiten. Geld dafür sei im Haushalt 2017 eingeplant, auch der Landkreis Lüneburg unterstützt die Arbeiten mit 10.000 Euro aus dem Strukturentwicklungsfonds.

Die Hansestadt hatte zuletzt Ende 2016 und Anfang 2017 drei Verdachtspunkte an der IGS Lüneburg und an der Grundschule Im Roten Felde erfolgreich untersuchen lassen. lz