Donnerstag , 18. Oktober 2018
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Vor dem Heideblütenfest 2017: Helfer befreien den Lopausee von Algen, damit die Wasserorgel problemlos aufgebaut werden kann. Foto: bau
Vor dem Heideblütenfest 2017: Helfer befreien den Lopausee von Algen, damit die Wasserorgel problemlos aufgebaut werden kann. Foto: bau

Helfer im Dauereinsatz vor Heideblüten-Auftakt

Amelinghausen. Nur noch zwei Tage, dann startet in Amelinghausen das 68. Heideblütenfest. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, vor allem für die Auftaktveranstaltung „Der See brennt“ am Sonnabend, 12. August. „Unser Arbeitseinsatz im vergangenen Jahr hat sich gelohnt, wir mussten diesmal deutlich weniger Algen aus dem Wasser entfernen“, erzählt Christian Kremer. Unter der Regie des Zweiten Vorsitzenden des Heideblütenfestvereins befreiten rund 20 freiwillige Helfer den Lopausee vom Bewuchs. Die mit der Samtgemeinde-Verwaltung abgestimmte Maßnahme war notwendig, um die reibungslose Installation und den störungsfreien Einsatz der Wasserorgel der Freiwilligen Feuerwehr Soltau zu gewährleisten.

Die musikalisch unterlegte Farben-Show mit bis zu 30 Meter hohen Fontänen ist einer der Festhöhepunkte. „Die Algen bereiten bei der Einrichtung der Wasserorgel Probleme, da das Rohrsystem nicht tief genug ins Wasser gelegt werden kann“, sagte Kremer. „Wir mussten daher diesen Bereich von den Algen befreien.“

Das Rohrsystem der Wasserorgel fertig zusammengebaut und zu Wasser gebracht, erstreckt sich über eine Fläche von 25 x 28 Meter. Es liegt bis zu einem Meter unterhalb der Wasseroberfläche. Mit Luft gefüllte Schwimmbehälter, die unter der Anlage angebracht sind, sorgen dafür, dass das System freischwimmend ist. Während einer Vorführung werden weit mehr als 200.000 Liter Wasser umgewälzt. Dafür sorgen Feuerlöschkreiselpumpen. Um diese Wassermenge richtig verteilen zu können, werden auch etwa 1500 Meter Feuerwehrschläuche verlegt. Daher musste am Uferbereich zudem Gehölz entfernt werden.

Neben den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Heideblütenfestvereins packten noch kräftig mit entsprechenden Gerätschaften ausgestattete Kameraden der Ortsfeuerwehr Amelinghausen, Mitarbeiter des Bauhofes der Samtgemeinde und Privatpersonen mit an. Im Einsatz waren auch zwei Boote (Bauhof und von Jochen Vogt) sowie die schwimmende Seebühne. Sie diente als Sammelstelle für die aus dem See herausgefischten Algen.

Workshops für die Wagenbaugemeinschaften

Sehr zufrieden war Kremer auch mit dem Verlauf des angebotenen Workshops für die Wagenbaugemeinschaften. Mehr als 30 Personen kamen auf Einladung des Heideblütenfestvereins ins Gasthaus Fehlhaber, um Abläufe und Vorgaben zum großen Umzug durch Amelinghausen am Sonntag, 20. August, zu besprechen.

Vorgestellt wurden unter anderem der Streckenverlauf, Kriterien für die Bewertung der Wagen, die einzelnen Kategorien und die Zusammensetzung der Jury. „Uns war wichtig, dass alle einen gleichen Informationsstand haben, damit dieser Umzug wieder ein großer Erfolg wird“, sagte Christian Kremer. Mit Tausenden Besuchern am Straßenrand, 1000 Mitwirkenden, mehr als einem Kilometer Länge, rund 50 Elementen aus Wagen, Fuß- und Musikgruppen sowie Cabrios mit Gastköniginnen und -königen bildet der Umzug das imposante Finale des Heideblütenfestes. bau