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Mädchen denken sich Hundeattacke aus

lz Ebstorf. Nicht ein fremder, sondern der Hund ihrer Freundin hat eine 14-Jährige in den Mittagsstunden des 11. Juli im Gesicht verletzt. Ermittlungen sowie das Eingeständnis der 21 Jahre alten Freundin ergaben, dass die Mädchen sich die Geschichte vom fremden unbekannten schwarzen Hund nur ausgedacht hatten.

Wie berichtet (siehe Artikel) hatten die 14-Jährige sowie zwei 21 Jahre alte Freundinnen gegenüber der Polizei angegeben, dass die 14-Jährige gegen 13.10 Uhr in der Hauptstraße im Bereich des Rathausvorplatzes von einem Hund in das Gesicht gebissen worden war. Die 14-Jährige hatte sich mit den zwei Freundinnen und dem Jack-Russell-Terrier einer der Frauen auf dem Rathausplatz aufgehalten. In der Folge sei ein größerer, schwarzer Hund angelaufen gekommen, hatte sich angeblich auf den Jack-Russell-Terrier stürzen wollen, so dass die 14-Jährige zur Hilfe kam und durch den unbekannten Hund ins Gesicht gebissen worden wäre. Der schwarze unbekannte Hund sei danach verschwunden.

Polizei ermittelt  wegen Vortäuschen einer Straftat

In den letzten Wochen verdichtete sich die Vermutung, dass die Mädchen sich den Vorfall nur ausgedacht hätten. Die 21 Jahre alte Halterin des Jack-Russell-Terrier gab jetzt zu, dass die
14-Jährige durch ihren Hund verletzt wurde, als das Mädchen das Tier in die Ecke drängte, um den Maulkorb des Tieres abzunehmen. Die Polizei ermittelt jetzt gegen alle drei beteiligten Mädchen wegen Vortäuschen einer Straftat bzw. Strafvereitelung.