Mittwoch , 19. September 2018
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Am Neulander Weg in Wittorf laufen die Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz auf Hochtouren. In zwei Monaten sollen die Leer-Rohre im Boden liegen. Foto: vbm

Winterpause beim Tiefbau für Glasfasernetz ist beendet

Wittorf. Uwe Luhmann freut sich über das Frühlingserwachen. Der Vorstand der ElbKom ist derzeit in Wittorf unterwegs und macht sich ein Bild über den Fortgang d er Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz in der Samtgemeinde Bardowick nach der Winterpause. Nach dem symbolischen ersten Spatenstich im vergangenen Dezember nehmen die Tiefbauarbeiten jetzt Fahrt auf. „Die Planung sieht vor, dass die für die Glasfaserleitungen nötigen Leer-Rohre in Wittorf innerhalb der nächsten zwei Monate im Boden liegen“, sagt Uwe Luhmann.

Die ElbKom ist ein Kommunalbetrieb in Form einer Anstalt öffentlichen Rechts, den die Samtgemeinde Elbmarsch 2014 gegründet hat für den Bau eines eigenen Glasfasernetzes, das inzwischen in Betrieb ist. Zurzeit errichtet die ElbKom in der Samtgemeinde Bardowick ein Glasfasernetz, das Barum, St. Dionys, Wittorf, Handorf, Radbruch und Mechtersen ans schnelle Internet anbinden wird. Parallel dazu ein weiteres in der Samtgemeinde Gellersen in den Bereichen Dachtmissen, Kirchgellersen, Südergellersen, Heiligenthal und Westergellersen.

Im Herbst folgen Barum und St. Dionys

Ab Mai sollen in Wittorf die Glasfasern in die Rohre gezogen werden. „Wenn der Tiefbau fertig ist, kann aber noch nicht sofort im Internet gesurft werden. Ziel ist es, die ersten Kunden in Wittorf ab August ans Netz zu nehmen, denen dann eine Bandbreite von bis zu einem Gigabit pro Sekunde zur Verfügung steht“, so Luhmann. Betreiber der Highspeed-Verbindungen ist die NGN Telecom GmbH aus Unterschleißheim, die das Glasfasernetz pachtet.

Die Tiefbauarbeiten setzt die ElbKom voraussichtlich ab Anfang Juni in Handorf fort, danach ist im Sommer Radbruch an der Reihe, bevor im Herbst Barum und St. Dionys folgen. Ende des Jahres oder Anfang 2019 gehen die Arbeiten in Mechtersen los. „Das alles ist zurzeit noch ein ungefährer Zeitplan. Es kann immer etwas dazwischen kommen, sodass es Veränderungen in der Planung gibt“, betont er. Dennoch sagt Luhmann: „Wir hoffen, dass bis zum 31. Dezember 2019 alle Haushalte, die einen Vorvertrag abgeschlossen haben, an das Glasfasernetz angeschlossen sind.“ Das sind rund 4200 Haushalte in Barum, St. Dionys, Wittorf, Handorf, Radbruch, Mechtersen, Kirchgellersen, Westergellersen, Südergellersen, Heiligenthal und Dachtmissen, die einen Glasfaseranschluss kostenfrei bis ins eigene Haus gelegt bekommen und künftig mit 50, 100, 200 oder 1000 Mbit/s durchs Internet surfen können. vbm