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Zwei der insgesamt acht Windräder bei Bardowick haben einen Defekt. (Foto: dth)

Bardowicker Windräder werden repariert

Bardowick. Bei regelmäßigen Kontrollen sind an zwei Windkraftanlagen des Bürgerwindparks Bardowick Schäden an den sogenannten Blattlagern festgestellt worden. D erzeit werden die Bauteile vom Hersteller „GE“ ausgetauscht, das berichtet auf LZ-Nachfrage Maik Teubner vom Bauernverband Nordost-Niedersachsen. Teubner ist im Auftrag des Bürgerwindparks zuständig für die Betriebsführung. Wäre es zu einer Unwucht an den Windrädern gekommen, hätten Sensoren das festgestellt und die Anlage angehalten. Die Blattlager würden nun im Rahmen der Gewährleistungspflicht ausgetauscht, um größere Schäden zu verhindern, heißt es.

Seit August 2017 in Betrieb

Bei den Blattlagern handelt es sich laut Teubner um ineinandergreifende Ringe, mit einem Durchmesser von rund drei Metern, mit einem Kugellager. Teubner: „Die Vorrichtung dient zur Ausrichtung der Rotorblätter.“ Je nach Windrichtung können die Rotorblätter eingedreht werden. Bei einem Blattlager seien Risse festgestellt worden. Das Problem werde nun auf Kosten von GE gelöst. Das ist auch der Grund, weshalb seit wenigen Tagen ein riesiger Kran in Sichtweite der A39 steht. Mit dessen Hilfe tauschen Arbeiter die defekten Teile in einer Turmhöhe von 139 Metern aus.

Samtgemeindebürgermeister Heiner Luhmann erklärte außerdem, dass in den kommenden Wochen auch alle anderen Windräder der Samtgemeinde überprüft werden sollen.

Die insgesamt acht Windkraftanlagen des Bürgerwindparks Bardowick waren Ende August 2017 in Betrieb gegangen. Die Anlagen mit einer Gesamthöhe von jeweils 200 Metern verfügen einzeln über eine elektrische Leistung von 2,75 Megawatt. Anteilseigner des Windparks ist neben Landwirten, Flächeneigentümern und der Avacon die Samtgemeinde Bardowick.

Von Dennis Thomas