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Die Turnhallen-Baustelle an den Berufsschulen am Lüneburger Schwalbenberg. (Foto: be)
Die Turnhallen-Baustelle an den Berufsschulen am Lüneburger Schwalbenberg. (Foto: be)

Geldsegen für Sanierung von Schulen

Lüneburg. Die Finanzspritze von insgesamt 8,36 Millionen Euro für die Träger öffentlicher Schulen im Landkreis Lüneburg rückt näher. Landesweit sollen die Kommunen für die Sanierung maroder Schulen bis 2022 rund 289 Millionen Euro erhalten. 379 Städte, Landkreise und Gemeinden in Niedersachsen könnten von der Neuauflage des Investitionsprogramms des Bundes für finanzschwache Kommunen profitieren, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD).

Auf LZ-Anfrage erklärte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU): „Das entsprechende Gesetz wird in zwei bis drei Monaten im Landtag beraten. Ich gehe davon aus, dass es eine breite Zustimmung erhält.“ Kommunen, die die Zuschüsse nutzen wollen, müssen mindestens zehn Prozent der Sanierungskosten selber tragen. Der Bund hatte als Teil der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen das Kommunale Investitionsprogramm (KIP) um 3,5 auf 7 Milliarden Euro aufgestockt.

Der Landkreis investiert in die Berufsschulen

Sollte der Landtag zustimmen, entfielen die beiden größten Posten der Neuauflage auf die Stadt Lüneburg (3,5 Millionen Euro) und den Landkreis (3,1 Millionen Euro). Der Kreis will mit dem Geld die Sanierung der Berufsbildenden Schulen I-III beginnen, die Stadt ihre Mittel in eine einzelne Schule investieren. Welche soll jedoch erst bekannt gegeben werden, wenn das Gesetz beschlossen ist, heißt es aus dem Rathaus.

Von KIP II profitieren werden aber noch weitere Kommunen im Kreisgebiet. Nach dem Gesetzentwurf verteilen sich die Mittel wie folgt:

  • Adendorf: 95 000 Euro
  • Samtgemeinde Amelinghausen: 119 000 Euro
  • Amt Neuhaus: 420 000 Euro
  • Samtgemeinde Bardowick: 147 000 Euro
  • Stadt Bleckede: 173 000 Euro
  • Samtgemeinde Dahlenburg: 178 000 Euro
  • Samtgemeinde Gellersen: 136 000 Euro
  • Samtgemeinde Ilmenau: 108 000 Euro
  • Samtgemeinde Ostheide: 128 000 Euro
  • Samtgemeinde Scharnebeck: 190 000 Euro. ml