Aktuell
Home | Lokales | Lüneburg | Sperrungen im Bereich Lüneburg-Nord
Die A39 im Bereich Lüneburg-Nord. (Foto: be)
Die A39 im Bereich Lüneburg-Nord. (Foto: be)

Sperrungen im Bereich Lüneburg-Nord

Lüneburg. Von Montag an wird es wieder ungemütlich auf den Straßen im Norden Lüneburgs. Wegen Bauarbeiten an der A39 zwischen Lüneburg-Nord und Handorf werden ab 19. März folgende Bereiche gesperrt:

  • Die Abfahrt von der A39 auf die L 216 in Fahrtrichtung Lüneburg und Bardowick
  • Die Auffahrt von der L216 auf die A 39 in Fahrtrichtung Hamburg und auf die B4 Richtung Soltau/Uelzen
  • Die L216 (Hamburger Straße)/K16 (Hamburger Landstraße) zwischen der Anschlussstelle Lüneburg-Nord bis Wilhelm-Hänel-Weg (Einmündung nach Ochtmissen)

Wegen dieser Sperrungen ist die L216 bis zum 25. März zwischen Bardowick und Lüneburg nicht durchgängig befahrbar.

Für den Verkehr der A39 aus Richtung Hamburg kommend wird ab der Anschlussstelle Adendorf eine Umleitungsstrecke (U1) durch die Hansestadt Lüneburg ausgewiesen. Diese Umleitung führt über die Bockelmannstraße, Lise-Meitner-Straße, Auf der Hude, Goseburgstraße, In der Marsch, Mehlbachtstrift und Boecklerstraße in das Industriegebiet Goseburg.

Da die L216 ab der Einmündung Wilhelm-Hänel-Weg ebenfalls voll gesperrt ist, kommt man aus dieser Richtung nicht in das Industriegebiet Goseburg. Die Einmündung Wilhelm-Hänel-Weg in Richtung Ochtmissen ist dagegen frei.

Die Auffahrt auf die A39 in Fahrtrichtung Hamburg aus Bardowick kommend ist ebenso möglich wie die Abfahrt von der B4 aus Fahrrichtung Uelzen/Soltau in Richtung Bardowick.

Umleitungen auch für Fußgänger und Radfahrer

Für Radfahrer und Fußgänger ist aus Richtung Bardowick eine Umleitungsstrecke über Bei der Pferdehütte, Boecklerstraße, Mehlbachtstrift und Sternkamp auf die Hamburger Straße ausgeschildert. Für die Gegenrichtung gilt die Umleitung analog.

Parallel zu diesen Arbeiten finden weiterhin vorbereitende Maßnahmen zur Grunderneuerung der A39 in Fahrtrichtung Lüneburg statt. Zwischen den Anschlussstellen Handorf und Lüneburg-Nord wird unter einspuriger Verkehrsführung die Betonschutzwand für die spätere 3+0 Verkehrsführung gebaut. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 4. April dauern.

Zudem dauern die Arbeiten zum Bau einer Beschleunigungsspur im Bereich der Anschlussstelle Handorf voraussichtlich noch bis zum 21. März an. Danach soll die Sperrung der Anschlussstelle Handorf in Richtung Lüneburg wieder aufgehoben werden.

Ab 26. März beginnen dann die Arbeiten des 2. Bauabschnittes zur Grunderneuerung der A39 in diesem Bereich. Dazu wird die A39/B4 zwischen Lüneburg-Nord und Adendorf voll gesperrt. lz

23 Kommentare

  1. Dank unseres hervorragenden Verkehrskonzeptes wird Lüneburg wieder einmal zur Chaosstadt.
    Hoffentlich hagelt es Beschwerden, die auch unsere oberschlaue Verwaltung endlich einmal wachrüttelt.
    Baut nur weiter Häuser auf jede freie Stelle, damit noch mehr Fahrzeuge LG und Umgebung bevölkern.
    A39 und Landesstraßen müssen von der Stadt nicht bezahlt werden – doch Geld für die maroden Straßen
    innerhalb des Stadtgebietes – wo ist es?
    Der Bund versucht sich in Erneuerung – die Stadt verharrt im „weiter-so-modus“

  2. Grundsätzlich ist die Sanierung der Straße erforderlich. Art und Umfang der Sperrungen, sowie die Informationen der betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden finde ich fragwürdig. So konnte mir in keinem der betroffenen Autohäuser in der Hamburger Straße Auskunft darüber gegeben werden, wie sich die Sperrung auf die Erreichbarkeit auswirkt. Mehrere Mitarbeiter wussten offensichtlich noch nichts von der Sperrung.

  3. Meines Erachtens ist eine gute Abhilfe die Weiterführung der B404. Aus Norden kommend endet sie dann nicht auf der A39, sondern führt 300m weiter bis zur Landstraße BardowickRadbruch. Damit haben wir eine zusätzliche Auf-/Abfahrt im Großraum LG-Nord und die vielen neuen Baugebiete (Reppenstedt, Wienebüttler Weg, Vögelsen, Bardowick, ..) brauchen sich nicht nach LG quälen um auf der Hamburger Straße im Stau zu stehen.

    • Eine reichlich kostspielige und unsinnige Idee. Zum einen müssten die Auffahrten Richtung Hamburg, bzw. Lüneburg völlig neu gestaltet werden und zum anderen ist die Verbindung von Bardowick nach Radbruch für stärkeren Durchgangsverkehr überhaupt nicht geeignet. Zudem führt sie in Bardowick durch ein reines Wohngebiet in dem schon verkehrsberuhigende Hindernisse installiert sind. Zu Recht. Und das wollen Sie auf den Kopf stellen? Das ist keine gute Idee.

      • Naja … das das nicht das Optimale ist, ist mir auch klar. Aber was soll sonst passieren ? 21 Jahre die Westumgehung planen .. die dann doch nicht kommt ? Ideen sind da leider weit und breit nicht in Sicht. Der Ausbau der Öffis wäre noch eine Idee. Aber die es gibt mehr und mehr Pendler… es wird ein Baugebiet nach dem anderen erschlossen. In diese Baugebiete ziehen (aufgrund der extrem hohen Preise in HH und der Niedrig-Zinsen) sehr viele Hamburger (die meistens weiterhin in HH arbeiten). Ich denke das da die Öffis sehr schnell an ihre Grenzen stoßen werden. Die Bahn LG – HH ist schon an ihren Grenzen. Jeder will/muss mobil sein … viele Haushalte haben 1..2..3.. Autos. Mehr Verkehr ist das Resultat, aber bitte nicht vor meiner Haustür !!

  4. Ich beobachte z.Z. ein intensiviertes Verkehrsaufkommen von völlig desorientierten Verkehrsteilnehmern im Wohn-Gebiet Ochtmissen.
    Durch die absolut unzureichende Umleitungs-Beschilderung (stehend in Höhe Media-Markt in FR Bardowick), welches „nur“ den Umleitungshinweis auf das Gewerbegebiet Goseburg enthält, suchen verzweifelte Auto-, Bus- und LKW-Fahrer die nächste Ausfallstrasse Ochtmissens nach Bardowick bzw. zur Autobahn-Auffahrt der A39.
    Die für den konventionellen Kraftfahrzeug-Verkehr gesperrte „Bernstein-Brücke“ (Bernsteinstrasse – L216) wird mittlerweile von den Ordnungshütern seit den frühen morgenstunden wohlwollend beäugt und überwacht – wahrscheinlich wird, bei dieser sich bietenden Gelegenheit, auch dort abkassiert.
    Vor allem sind seit der Haupt-Verkehrszeit mehr und mehr auswärtige Kennzeichen in unserem Wohngebiet zu beobachten, welche sich verwirrt an die Ortsansässigen wenden und nach dem Weg fragen.
    Pers. Fazit:
    Informationsfluss sowie Ausschilderung ein „gewohnter“ Flopp – von wem auch immer geplant und und umgesetzt.

  5. Heimspielkibice

    Das morgige Titelthema der LZ??? Die Baustelle/Umleitung sind ein absoluter GAU – wer das zu verantworten hat, sollte persönlich zur Rechenschaft gezogen werden! Ein falsche bzw. ungünstige Beschilderung führt dazu, dass der Umleitungsverkehr zur A39 nicht in Richtung Auffahrt Adendorf fließt, sondern (vor allem Ortsunkundige) mitten in die Goseburg. Auf Höhe McDonalds steht dann „Sackgasse“ – und es heißt, umzudrehen. Vorhin hätte ein Reisebusfahrer fast einen Bauarbeiter verprügelt, weil er schon auf dem Weg dorthin in der Gegenrichtung gesehen hat, was das heißt: Der gesamte Verkehr aus der Gosteburg heraus staut sich weit zurück (tlw. bis Mehlbachstrift!) – man braucht derzeit vermutlich 1,5 bis 2 Stunden, um dort rauszukommen. Alles „hängt“ an der Ampel am Ilmenau-Center fest. Die Polizei sollte hier dringend regelnd eingreifen!
    Ich bin vorhin über den landwirtschaftlichen Weg gen Bardowick „geflohen“ – andere taten es mir nach. Und da auch dort alles zusammenbrach, habe ich die o.g. Brücke nach Ochtmissen (auch diese eigentlich nur für landwirt. Verkehr und Linienbusse) genutzt. Ein absolutes Chaos – wie kann man nur Auffahrt UND Unterführung Hamburger Str. gleichzeitig bearbeiten? Ich will nicht wissen, was das für Industrie und Gewerbe in der Goseburg bedeutet (allein Kaufland ca. 90% weniger Besucher) …

    • Die Aral-Tankstelle macht m.W. eine Woche dicht weil sie nicht erreichbar ist. Das dürfte ein erheblicher Umsatzausfall sein.Und wer haftet für den Schaden? Keiner, weil die Verwaltung allein entscheiden kann wie sie vorgeht. Rücksichtslos und ohne Sinn und Verstand. Unfassbar. Das grenzt an einen Skandal. Auch Notfalleinsätze in Richtung Bardowick und angrenzende Gemeinden oder auf der A39 verzögern sich durch das Chaos erheblich. So haben z.B. Krankenwagen des ASB von der Einsatzstelle am Moldenweg keine Chance bei beidseitigem Stau über die Ilmenaubrücke der Lise-Meitner-Strasse zu kommen weil diese schlicht zu schmal ist. Da lässt sich keine Rettungsgasse bilden. Umgekehrt geht es der Feuerwehr nicht anders wenn sie zu einem Einsatz auf dem Kreideberg oder in Ochtmissen müsste. Die Polizei ist natürlich genauso betroffen. Hat man denn bei den Planungen solche Szenarien überhaupt nicht mit einbezogen? Ein Armutszeugnis für die Verwaltung.

      • Heimspielkibice

        Dies Gedanken kamen mir auch. Ob Notfalleinsätze, ADAC & Co. – die Goseburg ist derzeit für alle „dicht“, die dringend rein oder raus müssten. Hier ist in der Planung mächtig was schiefgelaufen! (Ich verstehe ja die Idee, das in den Ferien zu machen – aber dann nicht alles auf einmal an einer der zentralen Ein- und Ausfallstraßen!)

        • Zur Zeit steht der Verkehr bis in die Boecklerstrasse, wie den ganzen Nachmittag schon, hier geht nichts mehr. Wenn wir mit unserem Notdienstfahrzeug losmüssen dauert es 1,5 Std bis wir aus der Goseburg raus sind. Meine Leute arbeiten schon länger weil wir hoffen das der Verkehr jetzt gleich etwas abnimmt und sie so wenigstens nicht sinnlos im Stau stehen.
          Wir haben übrigens zu dem Scenario von Seiten der Stadt überhaupt keine Info erhalten.

    • Es gäbe eine Lösung für eine Umleitung: die sogenannte „Busbrücke“ von der Bernsteinstraße in Ochtmissen nach Bardowick ist ursprünglich als normal befahrbare Brücke geplant worden – so wie sie vor dem Autobahnbau vor ca. 20 Jahren im Verkehrsplan ausgewiesen war. Nach Fertigstellung des Autobahnanschlusses sollte sie wieder ganz normal befahrbar sein, aber durch die Einflussnahme der Ochtmisser Ratsherren, die zufällig in der Nähe der Bernsteinstraße wohnen, wurde die Brücke für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Seitdem fließt der Verkehr durch den Ortskern von Ochtmissen, obwohl es dort – im Gegensatz zur Bernsteinstraße – keine Fahrradwege gibt. Für Kinder, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren, ist der Schulweg somit extrem gefährlich, abgesehen davon, dass der durchfahrende Verkehr die Rechts-vor-Links-Regelung in einer geschlossenen Ortschaft mit vielen kleinen Nebenstraßen konsequent ignoriert.
      Da auch der Kindergarten und der Sonnenhof mit Gebäuden auf beiden Straßenseiten im Ortskern liegen, ist es dringend erforderlich, die Verkehrsführung neu zu überdenken und die Bernsteinbrücke endlich wieder für den allgemeinen Verkehr zu öffnen.

  6. Dieses Chaos ist gewollt. Als zur Debatte stand Umleitungen zu planen und entsprechend zu beschildern, wurde beschlossen, dass die Autofahrer sich ihre Umleitung selbst suchen sollten. So kann man sich nun jeder Verantwortung entziehen, Schuld sind die Autofahrer selbst….. Um den selbstsuchenden Umleitungsverkehr von einigen Stadtgebieten fernzuhalten wurden mal eben „wenn wir schon dabei sind“ auch der bardowicker Kreisel und die Parallelverbindung Wittorf-Bardowick zu Baustellen mit Sperrungen erklärt. Vielleicht sollten Vögelsen und Radbruch auch schnell noch Baustellen an ihren Durchgangsstraßen errichten. Wenn schon, denn schon.

  7. Jungs, schreibt ihr über das, was ist? Oder wieder mal nur über das, was sein könnte? Ich bin heute zwischen Bardowick, Hamburg, Ochtmissen, Uelzen und Adendorf problemlos hin- und hergefahren. Mein Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo ist durch den fließenden Verkehr geglitten wie die vorgewärmte Klinge des Nesmuk SOUL Kochmessers von Tim Mälzer durch ein Pfund Beppino Occelli Butter (fatto con panna di centrifuga scremata da latte rigorosamente italiano).

    • cool story

    • @Lutz Hansen
      Sehe ich genau so. War alles wie immer, mit dem Fahrrad zum Bahnhof, in den Metronom und ab nach Hamburg…

    • „Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo“ – Scherzbold, das war der Aufkleber auf Ihrem Tretroller, hab ich doch selbst gesehen.

  8. Aus der Goseburg kommt man wenn man Richtung Bleckede muss, ewig nicht raus
    Was haben sich die Planer nur dabei gedacht???
    In der Goseburg parken in vielen Straßen rechts und links Autos
    Die Busse müssen da auch noch durch
    Wieso kann man nicht so weit denken und für den Zeitraum der Bauarbeiten Parkverbote zu erteilen, so dass der Verkehr flüssig fließen kann?

  9. Das ist echt Hausgemacht… Alle folgen brav der U1 (Umleitung 1) Ausschilderung in die Goseburg, weil die Hamburger Str. gesperrt ist laut Beschilderung und denken sie folgen einer Umleitungsausschilderung, um eine Baustelle herum. Nein, in Lüneburg, ist das die Ausschilderung in die Sackgasse Goseburg bis zur Baustelle und dann zurück über den Kauflandparkplatz. Hier hätte man eindeutig anders ausschildern können. Die Zufahrt in die Goseburg nur für Anlieger und Lieferanten mit einem Hinweis auf die Sackgasse am Ende. Und eine andere echte U(mleitung) die dann wieder an den Bardowicker Teil führt… :-)))

  10. Ab 26.03. wird die A39 / B4 zwischen Adendorf und Lüneburg Nord voll gesperrt.
    Kann mir jemand von diesen Irren in der Verwaltung sagen wie der Verkehr dann morgens nach Hamburg bzw. abends nach Lüneburg ablaufen soll ??.
    Hat bei der Planung irgendjemand mal sein Hirn eingeschaltet?

    • Keine Angst … das wird sich schon irgenwie finden. Der Lüneburger Autofahrer ist da kreativ. Bloß nicht vorher planen/informieren. Sie werden genug Zeit (im Auto) haben um darüber nachzudenken. 🙁 Ich möchte gar nicht wissen welch volkswirtschaftlicher Schaden (Ausfall Arbeitszeit, Spritverbrauch, etc.) dadurch entstanden ist/wird… von Umweltschäden/Luftverschmutzung ganz zu schweigen. Gabe es da nicht gerade eine NOx Debatte ? War da nicht etwas mit verteufelten Diesel-Autos ?! Ich will gar nicht bestreiten das diese Bauarbeiten notwendig sind … aber wie das alles durchgeführt wird. Schülerpraktikum 9.Klasse !