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Polizei kontrolliert Jugendliche am Sand

Lüneburg. Auf dem Sand trifft sich Lüneburg, allerdings auch die, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Die Polizei hat dort am Dienstag junge Leute kontrolliert, die Federführung hatte das Kommissariat für Jugenddelikte: Ein junger Mann hatte ein Messer bei sich, ein anderere eine EC-Karte, die ihm nicht gehörte. Zudem fassten die Beamten einen mutmaßlichen Ladendieb.

Auch Drogenfahnder waren unterwegs. Sie stellten am Wasserturm zwei junge Männer, die Betäubungsmittel bei sich hatten. Wie berichtet, setzt die Polizei aktuell auf mehr Präsenz in der Stadt. Das liegt daran, dass der Wache Beschwerden über das Gebahren mancher Gruppen vorliegen. Auch nehmen die Ermittler verstärkt die Drogenszene in den Blick. Aktuell kommt unter anderem verstärkt Marihuana in die Stadt. Aus ihren Recherchen wissen die Beamten, dass die Lieferanten oftmals aus Hamburg stammen.

Es blitzt in Serie

Lüneburg. 131 zu schnelle Autofahrer hat die Polizei am Dienstag binnen viereinhalb Stunden auf der Ostumgehung in Höhe Kaltenmoor geblitzt. Der rasanteste muss mit einem Fahrverbot rechne. Er sauste mit 147 statt erlaubter 100 km/h in die Kontrolle.

Falsche Polizisten

Lüneburg. Erneut warnt die Polizei vor Betrügern am Telefon. Täter geben sich als angebliche Polizisten oder Verwandte aus und versuchen vor allem Senioren um Geld zu prellen. Wie berichtet, hatten Gauner gerade erst einer Rentnerin mehrere 10 000 Euro abgenommen. ca

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie am Donnerstag in der LZ.

4 Kommentare

  1. Andras Hennig

    Ach , nur ein Messer und eine geklaute EC Karte. Ich vermute mal, man wollte (in Casablanca ) nur etwas zum Brot schneiden und die Karte zum Reif auf der Autoscheibe entfernen, dabeihaben.
    Willkommen in LG 2018.

  2. Im Clamartpark waren bis vor wenigen Jahren an sonnigen und weniger sonnigen Tagen üblicherweise eine, vielleicht noch eine zweite Parkbank mit Drogenkonsumenten und Alkoholikern besetzt.

    An sonnigen Tagen sind dort inzwischen fünf bis sechs Parkbänke besetzt. Und es sieht inzwischen mehr nach Konsumenten und Händlern aus, die empfangen, als nur nach Konsumenten.

    Rein statistisch hat sich natürlich nichts verändert… Die LZ hat nur ihren Parkplatz und den Durchgang verschlossen.

    Die Anzahl der HH-Nummernschilder an teuren Sportwagen mit 20jährigen Fahrern nimmt sicherlich nur deshalb zu, weil sich herumgesprochen hat, dass in Lüneburg mehr Frauen als Männer studieren?
    Wer es glaubt, der glaubt das, weil man es einfach weiterhin glauben will.

    Die Entwicklungen sehen einfach so aus, dass junge Menschen, die einfach Geld verdienen können und aus härteren Lebensverhältnissen kommen, auf eine Gesellschaft stoßen, die sich selbst weitgehend verleugnet, wenn nicht gar selbst verachtet. So funktioniert Integration bestens, nur eben in den Clamartpark hinein, anstatt aus ihm heraus.

    Es dauert noch fünf Jahre, bis dies auch die Ideologen an den Unis und in den Medienredaktionen nicht mehr umschreiben können. So, wie wir nun Jahr 8 der Inklusion an Schulen schreiben – und die Brandbriefe der Grund-, Haupt- und Realschullehrer nun nicht mehr als Einzelfälle abgetan werden können, weil sie einfach von überall inzwischen eintreffen. Nur politisch freut sich Frau Schröder-Ehlers über die Eröffnung einer Inklusions-Leitstelle – einer Beamtenplanstelle, die in einer Klasse ohne Chance auf ruhigen Unterricht einfach nur wie Verachtung und Hohn für die Lehrer*innen klingt, die ganz andere Probleme haben, als von einer Beamtin aus dem Büro im Kreishaus billige Ratschläge zu erhalten.

    Es hilft einfach nichts: Realität verdrängt Ideologie. Immer.
    Die Frage ist immer nur: wie viel Leid wurde zuvor von Ideologen verursacht, die die Menschen nicht so akzeptieren, wie sie sich faktisch nun einmal zur Zeit verhalten.

  3. Wenn Steuern für die öffentlichen Kernaufgaben maßvoll und effektiv ausgegeben werden, wo dies private Unternehmen nicht leisten können, und so die Almende nachhaltig gepflegt wird, ja, dann zahle ich sogar gerne Steuern. In jedem Fall zahle ich meine Steuern und kann deshalb diesbezüglich problemlos in den Spiegel sehen.

    Warum fragen Sie?