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Foto: Polizei

Wenn das Handy zur Gefahr wird

Lüneburg. Im Unterricht Kettcar fahren durften jetzt Schüler mehrerer Klassen an den Berufsbildenden Schulen in Lüneburg. Anlass für die nicht alltägliche Unter richtsstunde war die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion mit dem Titel „sicher.mobil.leben“. Den Schülern wurde praktisch verdeutlicht, wie sich der Blick aufs Handy auf die Konzentration und das Fahrverhalten auswirkt.

Auch auf dem Fahrrad ist die Benutzung des Handys untersagt

Lüneburgs Polizeipressesprecherin Antje Freudenberg nennt in dem Zusammenhang einige Dinge, die viele der Schüler nicht wussten: „Telefonieren im Auto ist nicht grundsätzlich verboten, sondern mit Freisprecheinrichtung erlaubt. Verboten ist es aber, das Handy in der Hand zu halten – selbst wenn es ausgeschaltet ist oder ich an einer roten Ampel stehe, und auch dann, wenn der Motor sich per Start-Stopp-Automatik ausschaltet.“ Sie stellt außerdem klar: „Auch auf dem Fahrrad ist die Benutzung des Handys untersagt. Ein Autofahrer muss bei einem Verstoß gegen das Verbot mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro und einem Punkt rechnen. Fahrradfahrer mit Handy während der Fahrt werden mit 55 Euro zur Kasse gebeten.“ lz