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Es weihnachtet in der Stadt

Lüneburg. Lüneburg wirft wieder sein festliches Kleid über und wandelt sich zur Weihnachtsstadt: Von Ende des Monats an locken Stände und Buden Besucher. Jetzt stellten Marktmeister Norbert Stegen und Mathias Schreiber von der Marketinggesellschaft sowie die Vertreter des Schaustellerverbandes, Benno Fabricius und Otto-Ernst Schulz, das Konzept vor – es gibt ein paar Veränderungen. Mangels Interesse des Publikums sollen keine Chöre aus dem Karstadt-Haus mehr singen, dafür spielen Bläser der Formation Heilig‘s Blechle auf dem Marktplatz. Zudem gruppieren sich die Stände vor dem Rathaus anders, das liegt daran, dass die Bimmelbahn nun rund um den Luna-Brunnen aufgebaut wird. Das bedeutet mehr Platz.

Es wird wieder einen Rundlauf geben. Stationen sind der Markt, der obere Sand sowie die Plätze an der Johanniskirche und am alten Kran. Die Märkte laufen vom 28. November an bis zum 23. Dezember. Die Buden oben auf dem Sand bekommen eine Verlängerung bis einen Tag vor Silvester. Geöffnet ist auf dem Markt täglich von 10 bis 20 Uhr mit einer Auslaufzeit, sonntags geht es erst um 11 Uhr los.

Das meiste Programm läuft vor dem Rathaus.

Die Märkte an der Kirche und im Wasserviertel setzen eigene Schwerpunkte. Am Kran habe man nach Beschwerden von Anwohnern im vergangenen Jahr nachgebessert, sagte Stegen. Eine rechtliche Auseinandersetzung, die zumindest nicht ausgeschlossen wurde, sei seines Wissen nicht anhängig.

Das meiste Programm läuft vor dem Rathaus. Dort eröffnet Bürgermeister Eduard Kolle das bunte Treiben mit insgesamt 45 Ständen der Schausteller und Kunsthandwerker am 28. November um 18 Uhr mit Musik, bereits um 17.30 Uhr treffen sich Interessierte in St. Nicolai zu einer Andacht. An den Adventssonntagen beginnen um 17 Uhr Konzerte, dabei sind unter anderem das Stadtorchester und der Musikzug der Artlenburger Feuerwehr. Am 4. Advent können Kinder ein Knusperhaus vernaschen.

Konzerte an den Adventssonntagen

Der Weihnachtsmann verteilt täglich gegen 16 Uhr kleine Gaben, um 16.45 Uhr ist Trompeter Martin Leupold zu hören. In den Fußgängerzonen macht die Märchenmeile Station, an einem Dutzend kleinen Buden mit Figuren laufen auf Knopfdruck Hörspiele etwa aus dem Fundus der Gebrüder Grimm.

Das Lichterkleid in der Stadt bleibt erneut fleckig: Wie schon in den Vorjahren erstrahlen viele Giebel eben nicht im Licht, weil Hausbesitzer sich nicht an der Aktion beteiligen. Es gebe zwar ein fertiges Konzept, aber durch die Wirrungen beim Stadtmarketing und dem Abgang des damaligen Geschäftsführers liege das eben noch in der Schublade, sagt Heiko Meyer von der Handelsorganisation LCM auf Nachfrage. Vielleicht werde es im kommenden Jahr etwas.

Beleuchtet werden sollen die Innenstadtkirchen und das Rathaus, hieß es. Auch der Wichernkranz erstrahlt für einen guten Zweck wieder über dem Wasserturm. Der Wochenmarkt wird mittwochs und sonnabends um die Budenstadt herum aufgebaut. Die Weihnachtsbäume, die vor das Rathaus gestellt werden, kommen am Montag, 19. November an.

Weitere Informationen unter www.weihnachtsstadt-lueneburg.de

Von Carlo Eggeling