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Falsche Stadtwerke-Mitarbeiter berauben 90-Jährige

Lüneburg. Bereits am Mittwoch klingelten zwei Männer an der Tür einer 90-Jährigen in der Soltauer Allee und gaben sich als Mitarbeiter der Lüneburger Stadtwerke aus. Sie erzählten, es sei in ihrem Haus zu einem Rohrbruch gekommen, das Wasser sei verschmutzt und der Wasserdruck zu hoch. Sie wollten der schwerhörigen und sehbehinderten Dame eine Rückzahlung von 50,- Euro übergeben, dazu sollte sie Geld für sie wechseln. Die Dame weigerte sich, trotzdem gelang es den beiden Männern, sie kurzfristig abzulenken und ihre Geldbörsen aus der Wohnung zu stehlen. Die beiden Männer sollen zwischen 40 und 50 Jahre alt sein. Einer der Täter trug eine Schiffermütze.

Polizeibericht

Lüneburg. Ein splitterfasernackter Mann wurde am Freitagabend gegen 20.40 Uhr im Freibad Hagen aufgegriffen. der 35-Jährige ist der Polizei bekannt und war mit blutenden Kratzern und Wundern übersät. Nach eigenen Angaben habe er über den Zaun klettern und schwimmen gehen wollen. Dabei habe er sich an Dornenbüschen und dem Stacheldrahtzaun selbst verletzt.

Drage. Zwei polizeibekannte Lüneburger fielen Freitagnacht gegen 23.30 Uhr auf, als sie mit ihrem Audi und einem Blaulicht auf dem Dach Polizei spielten. Sie hielten einen anderen Pkw an und maßregelten den Fahrer, er sei zu schnell gefahren. Wenig später wurde der gleiche Audi  in der Nähe von Drage in Zusammenhang mit einem Einbruch gesichtet. Polizeibeamte verfolgten ihn bis nach Lüneburg, hielten ihn an und kontrollierten die Fahrer sowie ihre Fracht. Im Kofferraum befanden sich u.a. diverse Blumensträuße und Pokale, die vermutlich aus Einbrüchen oder Diebstählen stammten. Der amtsbekannte Fahrer besitzt zudem keinen Führerschein. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, auch, weil mehrfach der Hitlergruß gezeigt wurde.