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Im Oktober durchforsteten Polizeibeamte und Spezialhunde das Waldstück in der Nähe des Elbe-Seiten-Kanals und fanden dort mehrere Knochen. Die ersten Untersuchungen ergaben jedoch, dass die Knochen nicht zu Monika Crantz gehören.

Erste Untersuchung: Gefundene Knochen wohl nicht von Monika Crantz

Lüneburg. Im Oktober fand der Barendorfer Förster Oliver Christmann in einem Waldstück bei Neu Sülbeck einen menschlichen Schädel. Schnell stand die Vermutung im Raum, dass es sich dabei um die sterblichen Überreste der vor 20 Jahren getöteten Monika Crantz handeln könnte. Polizeibeamte und Spezialhunde durchforsteten daraufhin den Waldbereich, fanden noch einen Beckenknochen und zwei weitere Knochen.

Zur Zeit werden die Knochen im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf untersucht. Erste, von der Lüneburger Polizei veröffentlichte Ergebnisse sind jedoch ernüchternd: „Eine erste Untersuchung eines der Knochen (eines Röhrenknochens) beim Universitätsklinikum (…) ergab keine Übereinstimmung u.a. mit der DNA von der getöteten Monika Crantz“, sagt Pressesprecher Kai Richter. Auch sei die DNA mit der bundesweiten Datenbank von vermissten und unbekannten Toten abgeglichen worden – ohne Treffer. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die im Oktober gefundenen Knochen zusammen gehören.

Die weiteren Untersuchungen dauern an. lz

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