Mittwoch , 18. September 2019
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Manfred Ickert, Grit Richter, Johannes Heuer, Jürgen Meyer und Heiner Luhmann (v.l.) freuen sich darauf, die Region auf der Grünen Woche in Berlin präsentieren zu dürfen. Foto: BVNON/Ahnfeldt-Timm

„Lokales to go!“

Neuhaus. In der kommenden Woche startet in Berlin die 84. Internationale Grüne Woche. Auch Vertreter aus dem Raum Lüneburg sind wieder dabei. Als „Elbe-Wendland “ präsentieren sich die Leader-Regionen Elbtaulaue und Achtern-Elbe-Diek gemeinsam mit dem Bauernverband Nordostniedersachsen auf der Messe.

Ziel der Akteure aus den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Harburg ist es, Urlauber neugierig auf die Region Elbe-Wendland zu machen, ihnen vor Augen zu führen, was es an der Elbe alles zu entdecken gibt – mit und ohne Fahrrad. Neben den landschaftlichen Reizen rücken die Aussteller Ruhe und Entspannung sowie die Vielfalt regionaler Produkte in den Mittelpunkt, und das Ganze „to go“, also zum Mitnehmen. „Die Elbe entschleunigt, das Wendland setzt oft kreative Energie frei. Und das schmeckt man auch an unseren regionalen Produkten“, sagt der Bürgermeister der Samtgemeinde Elbtalaue, Jürgen Meyer, zugleich Vertreter der gleichnamigen Leader-Region.

Konkrete Tipps für Gaumenfreunden

Deshalb gibt es in Berlin für die Besucher konkrete Tipps, wo welche Gaumenfreuden direkt vom Hof oder in einem Hofladen zu erhalten sind. Von Schwein, Rind oder Schaf, von süß bis herzhaft, fest oder flüssig – mit Namen wie „Oink“, „Sommerlust“ oder dem „Hellen“ spiegeln die Produkte die Vielfalt der Region wider. Wer auf der Biosphären-Querung radelt, kann sich mit prickelndem Apfelsecco aus Bleckede versorgen. Herzhafte Leberwurst von freilaufenden seltenen Schweinerassen können Radler in Handorf, entlang der Radroute „Durch die Elbmarsch“ einpacken. Dazu passendes Knäckebrot gibt es von der Bäckerei Ickert, einem zertifizierten Partner des Biosphärenreservats im Amt Neuhaus, das jeder Radler bei der Vogelkieker-Tour, der Arche-Tour oder auch der Biosphären-Querung mitnehmen kann. In Berlin werden unter anderem etliche Knäckebrotvariationen serviert, um den Messebesuchern die Region Elbe-Wendland schmackhaft zu machen.

Infomaterial zu Radtouren, Ausflügen und Naherholung

Neuhaus’ Bürgermeisterin Grit Richter ist stolz auf die regionale Qualität: „Wir spüren immer wieder, wie gut unsere Produkte bei den Besuchern der Grünen Woche ankommen.“ Dazu gibt es jede Menge mit Infomaterial zu Radtouren, Ausflügen, Freizeitgestaltung und Naherholung. Die Tourismusinstitutionen sind dafür als Partner mit an Bord.

Musikalisch unterstützt werden die Akteure von zahlreichen Schülerbands, Chören und Orchestern sowie Musikgruppen. Auf der Bühne in Halle 20 werden unter anderem der Musikzug „Marching Colours“ aus Bardowick und die „Bleckeder Blasmusik“ zu sehen sein.

Wein- und Wurzelkönigin als Botschafterinnen

Als Botschafter aus der Heimat kommen die Weinkönigin Kira „die Künstlerische“ mit ihren Zwergen aus Hitzacker und das Wurzelteam aus Bardowick mit nach Berlin. Verantwortlich für die Koordination des Gemeinschaftsstandes ist Bauernverband-Geschäftsführer Johannes Heuer: „Der Messestand bietet ein Forum, auf dem man sich vernetzen und fachlich austauschen kann. So können wir die Zukunft der Region gemeinsam gestalten.“ Gut angenommen worden sei im vergangenen Jahr das Thema „RadGenuss“. „Deshalb greifen wir es erneut auf und setzen den Fokus diesmal auf die einmaligen Produkte der Region.“ Daraus entstanden ist das diesjährige Motto: „Rad Genuss – Lokales to go!“

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, jetzt freuen sich alle Akteure auf den Startschuss am Freitag, 18. Januar, in Berlin – auch Bardowicks Samtgemeindebürgermeister Heiner Luhmann, der die Leader-Region Achtern-Elbe-Diek vertritt: „Wir sind hoch motiviert, Gutes zu präsentieren.“ lz

Hintergrund

1700 Aussteller

Die Internationale Grüne Woche findet vom 18. bis zum 27. Januar auf dem Berliner Messegelände statt. Mehr als 1700 Aussteller aus über 60 Ländern präsentieren sich auf der weltweit größten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Erwartet werden 400.000 Besucher.

Finnland ist das diesjährige Partnerland. Über 80 Unternehmen aus ganz Finnland stellen ihre Produkte und Dienstleistungen zur Schau. Der Partnerlandsauftritt steht unter dem Motto „Aus der Wildnis“. Im Fokus stehen Lebensmittel, die aus der wilden Natur Finnlands stammen.