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Hündin Rapunzel im Krankenhaus.

Schäferhündin flieht von Frankfurt nach Zürich

Vor einem halben Jahr ist Rapunzel ausgebüxt und wurde von ihrem Frauchen schmerzlich vermisst. Nun ist die Schäferhündin wieder aufgetaucht – im 400 Kilometer entfernten Zürich. Doch ob die Geschichte ein Happy End bekommt, ist ungewiss.

400 Kilometer hat Rapunzel zurück gelegt. Wie die Schäferhündin in die Schweiz kam, ist nicht klar. Aber das letzte halbe Jahr muss für sie eine wahre Odyssee gewesen sein: Sanitäter hatten das schwer verletzte Tier mitten in der Nacht am Autobahnrand in der Nähe von Zürich entdeckt, sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes „Schutz & Rettung“ am Mittwoch.

Rapunzel war im August 2017 bei einem Tierarzt zwischen Aschaffenburg und Frankfurt ausgebüxt und seit dem spurlos verschwunden, bis sie am vergangenen Freitag plötzlich in der Schweiz auftauchte.

Weil die alarmierte Tierambulanz zu lange gebraucht hätte, hätten die Sanitäter sich entschlossen, die achtjährige Hündin im normalen Krankenwagen selbst zur Tierklinik zu fahren. „Sie haben ihr über eine Sauerstoffmaske Sauerstoff gegeben und sie in wärmende Decken gewickelt“, sagte der Sprecher.

Rapunzel ist noch nicht über den Berg

Das Tierspital der Universität Zürich bestätigte, dass die Hündin dort behandelt wurde. Sie sei inzwischen mehrfach wegen Knochenbrüchen und inneren Blutungen operiert worden, sagte Portmann. „Sie ist noch nicht über den Berg, aber sie hat gute Chancen zu überleben.“

Die Hündin trug einen Chip, sodass die Besitzerin aus Hösbach bei Aschaffenburg schnell habe ausfindig gemacht werden können. Sie hat das Tier bereits am Wochenende in der Schweiz besucht. „Sie war vollkommen zugedröhnt mit Schmerzmitteln, aber hat mich sofort erkannt“, sagte Jasmin Ehret-Väth.

Von RND/iro/dpa

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