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Durfte offenbar nicht nach London einreisen: Lutz Bachmann.

Lutz Bachmann wird in England festgesetzt

Pegida-Chef Lutz Bachmann wollte in London offenbar am Speakers Corner eine Rede halten. Der 45-Jährige kam aber nach eigenen Angaben nur bis zum Flughafen und durfte nicht einreisen.

Von München nach London und zurück nach Dresden: Pegida-Chef Lutz Bachmann ist offenbar die Einreise nach Großbritannien verwehrt worden. Das behauptet Pegida auf seiner Homepage in einer eilig abgesetzten „Breaking News“ am Sonntag. Demnach sei Bachmann am Flughafen festgesetzt worden. Der Pegida-Chef postete bei Facebook ein Video aus dem Wartebereich.

„Korane, Gebetsteppiche, an der Decke ein Pfeil in Richtung Mekka“, kommentiert Bachmann den Abschnitt. Auf seinem hochkant und verwackelt gefilmten Handyvideo ist davon allerdings nichts zu erkennen. Mobiltelefone seien in diesem Abschnitt zwar verboten, Bachmann habe sein Handy aber mit einem „Taschenspielertrick“ ins „Detention Center“ hineingeschmuggelt und den „Officer ausgetrickst“.

Dem 45-Jährigen zufolge musste er dort ausharren, einem Abschnitt, wo illegal eingereiste auf ihren Rückflug warten. In seinem Wackelvideo zeigt Bachman auch seinen Abschiebebescheid. Das Papier präsentierte er später noch einmal bei Facebook.

Rede wohl am Speakers Corner vorgesehen

Angeblich wollte Bachmann im Hyde-Park eine Rede halten, offenbar am Speakers Corner. Dort dürfen seit einem Parlamentsbeschluss von 1872 alle Menschen ohne Vorankündigung sprechen. Den Vortrag sollte eigentlich Martin Sellner, Chef der Identitären Bewegung aus Österreich, halten. Er war am vergangenen Wochenende am Airport London-Luton festgenommen worden. Britische Identitäre erklärten daraufhin, dass andere Mitstreiter nun Sellners Rede verlesen werden. Offenbar sollte wohl Bachmann der Ersatz sein.

Offiziell wurde der Vorfall weder von britischen noch von deutschen Behörden bestätigt.

Bachmann war am Sonnabend in München bei einer Pegida-Kundgebung mit 200 Teilnehmern aufgetreten. Rund 2000 Menschen und 35 Chöre hatten ihre Stimme gegen die Veranstaltung erhoben.

Am Montag wird er dann wieder in Dresden erwartet. Dann soll er erneut bei Pegida sprechen. Erwartet wird dann auch der ehemalige AfD-Chef aus Sachsen-Anhalt, André Poggenburg.

Von mro/LVZ/RND

4 Kommentare

  1. die engländer sind mir ja richtig sympatisch. so konsequent mit hasspredigern sollten die deutschen auch umgehen. schmunzel.

    • Anscheinend hat man Rotherham und die 1400 Hassprediger, die Tausende von Vergewaltigungen, Missbräuchen, Massenvergewaltigungen und sogar Morde innerhalb weniger Jahre begangen haben , schon vergessen?
      Ach,da waren ja die bandenmässig organisierten Täter Pakistaner und andere Migranten und die Opfer „nur“ einheimische Mädchen zwischen 12 und 22.

      Und gelernt hat man auch nicht, in Telford dasgleiche. Festgestellt in den letzten Woche. Der Grund des „jahrelangen“ Nichtstuns der Behörden und der Polizei, trotz der zahlreichen Anzeigen in den vielen Jahren: *Angst davor, als Rassist zu gelten!* Womöglich aufgrund dessen, den Arbeitspaltz zu verlieren usw. Nach eigener Angabe.
      Da ist ein Bachmann natürlich schlimmer ,Herr Bruns. Gut das Sie so weitsichtig sind und uns und unsere Töchter vor ihm warnen. Äh, nochmal wovor genau???

      • Hey, heute mal als „Bianca“ unterwegs, klasse!
        Morgen wieder Sahra, Hauke B.,Tatjana oder doch Andre, Andy, A.H.?

      • Bianca
        unsere Töchter vor ihm warnen. Äh, nochmal wovor genau???
        vor dummheit und intoleranz. vor idioten kann man nicht warnen, dafür gibt es zuviele , unabhängig von der herkunft. pegida ist meiner meinung nach so ein beispiel.