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Eigenartiger Trend: Teilnehmerinnen einer Gruppe für Yoga mit Ziegen müssen versuchen, ihre Yoga-Positionen einzubehalten, während Ziegen über sie laufen.

Behörde verhindert Yoga mit Ziegen

Ein trauriges „Määääh“ im Big Apple: In den USA ist Ziegen-Yoga ein Trend. Den Teilnehmern soll das Entspannung versprechen. Doch die New Yorker Gesundheitsbehörde hat ein Studio nun ins Bockshorn gejagt.

Wenn es Trends in den USA gibt, dann entstehen sie häufig in New York. Doch ausgerechnet die Gesundheitsbehörde in der hippen US-Metropole hat nun einen Sportkurs verhindert, weil er zu neu ist: Es geht ums Ziegen-Yoga.

Ein Yoga-Studio aus einem kleinen Ort rund vier Autostunden nördlich von New York hatte den vor zwei Jahren im US-Bundesstaat Oregon entstandenen Trend für einige Wochen nach Brooklyn bringen wollen. Kurz vor dem ersten geplanten Kurs am Dienstag mussten die Veranstalter das Ganze jedoch absagen, weil sie keine Erlaubnis der Gesundheitsbehörde erhalten hatten.

„Ziegen-Yoga ist neu für New York und deswegen ist auch der Prozess für die Beantragung einer Erlaubnis dafür neu“, hieß es von den Veranstaltern in einem Facebook-Post. Anfangs seien sie sehr optimistisch gewesen. „Aber nach Wochen der Kommunikation und des Nachdenkens haben wir das Gefühl, dass das Konzept von Ziegen-Yoga im Rahmen der Gesetze der Stadt momentan einfach nicht möglich ist.“

Eine Erlaubnis sei nicht möglich gewesen, weil „wir direkten Kontakt mit bestimmten Tieren verbieten“, hieß es von der Gesundheitsbehörde.

Beim Ziegen-Yoga, das schon an vielen vor allem ländlichen Standorten in den USA angeboten wird und auch schon in Deutschland praktiziert wird, laufen die Tiere zwischen den Teilnehmern herum, kuscheln mit ihnen oder klettern auf sie. Das soll die Teilnehmer beruhigen und entspannen.

Von RND/iro/dpa

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