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Die Zollbeamten staunten nicht schlecht, als sie in einem Paket aus Thailand einen Delfin-Schädel entdeckten.

Delfin-Schädel per Post verschickt

Wer beim Zoll arbeitet, hat sicher schon das ein oder andere Kuriosum entdeckt. Ein Delfin-Schädel, der am Montag in Nürnberg beschlagnahmt wurde, sorgte nun sogar bei der Empfängerin für eine große Überraschung.

Ein Mann aus Thailand wollte seine Bekannte mit einem außergewöhnlichen Geschenk überraschen: Er schickte ihr einen Delfinschädel. Das Paket wurde allerdings vom Zollamt Hafen in Nürnberg beschlagnahmt, der Empfängerin droht nun ein Bußgeld.

Überraschung bei Empfängerin groß

Die Frau sei am Montag in das Zollamt bestellt worden, um das Paket gemeinsam mit Zollbeamten zu öffnen. Das sei bei Sendungen aus Nicht-EU-Ländern so üblich, erklärte eine Sprecherin. Die Überraschung über den fragwürdigen Inhalt des Pakets sei auch bei der Empfängerin groß gewesen. Der Delfin-Schädel komme nun erstmal zum Bundesamt für Naturschutz nach Bonn. Die Behörde müsse letztlich auch entscheiden, ob ein Bußgeld fällig sei.

Schädel am Strand gefunden

Der Mann habe den Delfin-Schädel wohl am Strand gefunden. Da aber alle Delfinarten nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen streng geschützt seien, benötige man für die Einfuhr eine entsprechende Genehmigung.

Von RND/dpa

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