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Bei den Protesten gegen das Treffen der G20 vor einem Jahr war es zu schweren Auseinandersetzungen gekommen.

G20-Gegner bekennen sich zu Brandstiftung und Farbanschlägen

Am Jahrestag der Ausschreitungen zum G20-Gipfel kam es in Hamburg zu zahlreichen Autobränden und gezielten Farbanschlägen. Nun ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Die unbekannten Absender grüßen darin alle G20-Gefangenen.

G20-Gegner haben sich zu mehreren Autobrandstiftungen und Farbanschlägen zum Jahrestag der Protestwelle zum G20-Gipfel in Hamburg bekannt. Wie die Polizei am Mittwoch bestätigte, tauchte das Schreiben auf einer linksextremistischen Internetseite auf. Darin schreiben die unbekannten Autoren: „Wir grüßen damit alle G-20-Gefangenen die noch im Knast sitzen, alle die noch vor Gericht gezerrt werden, die Betroffenen der Razzien und die die sich der Festnahme entzogen haben.“ Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ über das Bekennerschreiben berichtet.

In der Nacht zum Montag waren drei hochwertige Autos im Stadtteil Ottensen ausgebrannt. Wenig später ging ein Fahrzeug bei einer Autovermietung in Lokstedt in Flammen auf. Zwei andere Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen. Unterdessen brannte ein weiteres Fahrzeug im Stadtteil Hohenfelde. Außerdem wurden Farbanschläge auf die Wohnungen von Justizsenator Till Steffen (Grüne), der stellvertretenden Leiterin des Hamburger Verfassungsschutzes, Anja Domres, und des Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft und CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Joachim Lenders verübt.

Von RND/dpa

One comment

  1. Norbert Kasteinecke

    Mehr – viel mehr – finanzielle Mittel für den Kampf gegen Rechtspopulisten.
    Dies wäre sicherlich jetzt angebracht.

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