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Die Currywürste können nicht nur in der Kantine gegessen werden, sondern gibt es auch eingeschweißt zum Mitnehmen. Auf Folie ist die Aufschrift "Volkswagen Originalteil". Die Currywurst-Produktion bei Volkswagen hat 2015 den Autoabsatz der Hausmarke abgehängt.

Neue Ketchup-Rezeptur verärgert VW-Mitarbeiter

Volkswagen produziert jährlich über sieben Millionen Würste für die Kantine und Supermärkte in Wolfsburg. Jetzt wurde die Rezeptur für den hauseigenen Ketchup geändert – und die Mitarbeiter sind unzufrieden. Nach dem Diesel-Skandal folgt jetzt Ketchup-Gate.

VW machte in den letzten Monaten vor allem durch den Diesel-Skandal Schlagzeilen. In der Kantine des Werkes bahnt sich nun eine neue Krise an: Neben den 10 Millionen Autos jährlich, produzieren die Wolfsburger nämlich auch rund sieben Millionen Currywürste. Doch das beliebteste Mittagessen sorgt jetzt für Unmut.

Bisher kam der Ketchup von Kraft Foods, einer Mondelez-Tochter. Der Franchise-Vertrag ist ausgelaufen und der neue Partner in Sachen Tomatensoße wurde Develey. Nach Angaben von Gastronomie-Chef Martin Cordes seien die Tomaten und Chili-Schoten aus dem selben Anbaugebiet, aber aus einem anderen Jahr. Daher würde die neue Soße, trotz fast identischer Rezeptur, anders schmecken. Für die neue Soße wurde der Zuckergehalt um ein Gramm reduziert und der Fettgehalt von 0,4 auf 0,2 Gramm gesenkt.

Die Mitarbeiter sind nicht sonderlich glücklich mit der neuen Soße. Trotz nur minimaler Änderungen am Rezept scheinen viele den Unterschied zu schmecken. Die Konkurrenz hat schon ihre Hilfe angeboten:

Von RND

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