Mittwoch , 19. September 2018
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Sänger Daniel Küblböck ist verschwunden – er war an Bord eines Kreuzfahrtschiffes.

Daniel Küblböck: Schauspielschule weist Mobbing-Vorwürfe zurück

Daniel Küblböcks Verschwinden gibt weiter Rätsel auf. Er soll selbst von Bord der „Aidaluna“ gesprungen sein. Weil er Opfer von Mobbing an seiner Schauspielschule war? Das ETI Berlin weist die Vorwürfe nun von sich.

Die Suche nach dem vermissten TV-Star Daniel Küblböck geht weiter – und noch bevor klar ist, was am Sonntagmorgen wirklich an Bord der „Aidaluna“ geschah, wird bereits über Selbstmord spekuliert. Fans des 33-Jährigen behaupten zudem, Küblböck sei gemobbt worden, auch an seiner Schauspielschule ETI Berlin.

Diese äußerte sich nun zu den Anschuldigungen: „Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück“, schrieb das Europäische Theaterinstitut am Montag bei Facebook. Man sei „zutiefst bestürzt und geschockt über das Verschwinden unseres Schülers Daniel Kaiser-Küblböck“, hieß es in der Stellungnahme.

Zum Schutz der Privatsphäre von Küblböck wolle die Schule zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen zu den im Internet kursierenden Gerüchten machen. Zuvor war auf der Facebook-Seite des Daniel-Küblböck-Fanclubs ein mutmaßliches Schreiben des Künstlers aufgetaucht, in dem er schwere Vorwürfe gegen seine Schule erhebt. „Dieses monatelange Mobbing an meiner Schule (und) in meiner Klasse hat mich doch zutiefst in meiner Seele erschüttert“, heißt es in dem am 3. August veröffentlichten Brief.

Ob das Schreiben tatsächlich von Küblböck stammt, ist unklar. Der Fanclub war für Nachfragen nicht erreichbar.

Küblböck war am Sonntag während einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York bei Neufundland über Bord gegangen und wird seither vermisst. Es gebe Grund zur Annahme, dass der inzwischen als Daniel Kaiser-Küblböck auftretende Sänger („Deutschland sucht den Superstar“) gesprungen sei, erklärte der Kreuzfahrt-Veranstalter. Auch am Tag nach seinem Verschwinden fehlt jede Spur von dem 33-Jährigen.

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800 – 111 0 111 (ev.)

0800 – 111 0 222 (rk.)

0800 – 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)

Email: unter www.telefonseelsorge.de

Von RND/iro