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Ein Polizeibeamter kniet während einer Pressevorführung im Rahmen einer Großübung der Bundespolizei und der Landespolizei Baden-Württemberg auf einem Gleis des Stuttgarter Hauptbahnhofs neben einem gespielten festgenommenen Täter.

Polizei simuliert Terror am Hauptbahnhof – sieben Stunden Krieg

In Stuttgart hat die Polizei am Hauptbahnhof sieben Stunden Krieg und Terror simuliert. Und das am 11. September. Dabei ging es laut und wild zu.

Nach der groß angelegten Anti-Terror-Übung der Polizei am Stuttgarter Hauptbahnhof sind mehrere Sperrungen wieder aufgehoben worden. „Die Übung ist abgeschlossen“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwochmorgen in Stuttgart. Die Gleise eins bis sechs des Bahnhofes sind wieder für den Bahnverkehr freigegeben. Auch der abgesperrte Teil der Haupthalle und die Taxi-Spur sind wieder geöffnet. Der Betrieb in der Bahnhofshalle sei wieder aufgenommen worden, sagte ein Bahnsprecher in Berlin.

Hunderte Polizisten hatten am Dienstagabend mit der Übung begonnen, bei der verschiedene Szenarien terroristischer Anschläge durchgespielt wurden. Züge waren deswegen auf andere Gleise umgeleitet worden. Es gab keine Zugausfälle, wie die Bahn mitteilte. Nach Angaben der Bundespolizei Stuttgart handelte es sich um die größte einer bundesweiten Reihe von Übungen. Insgesamt waren rund 1000 Menschen an der Simulation beteiligt. Die Bundespolizei wollte an diesem Mittwoch eine Bilanz ziehen.

Von RND/dpa