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Seit Sonntag ist die Zufahrt nach Balderschwang wegen Lawinengefahr gesperrt.

Lawine trifft Hotel im Allgäu – keine Verletzten

Eine Schneelawine hat am frühen Montagmorgen ein Hotel im Oberallgäuer Balderschwang erfasst – Schneemassen drückten Fenster ein und gelangten ins Innere. Verletzt wurde niemand.

Eine Lawine hat im bayerischen Wintersportort Balderschwang ein Hotel getroffen. Verletzt wurde am Montagmorgen von den Schneemassen niemand, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Lawine mit einer Breite von 300 Metern drückte Fenster des Hotels ein und Schnee gelangte ins Innere. Weder Gäste noch Angestellte werden nach den Angaben vermisst.

Einsatzkräfte waren vor Ort, konnten aber zunächst nicht mit Räumungsarbeiten beginnen. Ein Mensch erlitt einen Schwächeanfall und wurde von einem Arzt versorgt. Ob das im Zusammenhang mit der Lawine stand, war zunächst unklar.

Die Zufahrt zur Gemeinde Balderschwang ist wegen der Lawinengefahr seit Sonntag gesperrt. Rund 1300 Menschen sitzen in dem Wintersportort fest.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will sich am Montag ein Bild von dem seit Tagen andauernden Schneechaos in den bayerischen Alpen. Wie sein Ministerium am Sonntagabend mitteilte, will Seehofer Einsatzkräfte der Bundespolizei und des Technischen Hilfswerks im Berchtesgadener Land treffen.

Von RND/dpa