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Weil er eine Thai-Suppe mit Haschisch gekocht hat, muss ein Brite in Thailand jetzt womöglich für ein Jahr ins Gefängnis.

Brite kocht Thai-Suppe mit Haschisch – und läuft berauscht zur Polizei

Ein in Thailand lebender Brite hat eine Thai-Suppe mit Haschisch verfeinert – und ist anschließend ausgerechnet zur Polizei gegangen. Jetzt drohen ihm zwölf Monate Gefängnis.

Wegen der etwas ungewöhnlichen Zubereitung eines Klassikers der Thai-Küche ist ein Brite auf der Urlauberinsel Koh Samui festgenommen worden. Der 58-Jährige hatte die süß-saure Suppe Tom Yam nicht nur mit Zitronengras, Fischsoße, Schalotten und Pilzen zubereitet, sondern auch noch Haschisch zugefügt. „High Cuisine“ also, im wahrsten Sinne des Wortes.

Nach dem Essen geht es zur Polizei

Nach dem Essen spazierte der Koch ausgerechnet zu einem Polizeirevier, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Weil sich der Mann merkwürdig benahm, machten die Beamten einen Drogentest. Dabei stellte sich dann der Grund für sein Benehmen heraus.

Haschisch-Koch drohen zwölf Monate Haft

Der Brite lebt nach Angaben der Polizei schon seit mehr als zwei Jahrzehnten auf der thailändischen Insel und verdient sein Geld mit Immobilien. Ihm drohen nun bis zu zwölf Monate Haft. Die Polizei verzichtete aber darauf, ihn ins Untersuchungsgefängnis zu stecken. Das Haschisch hatte er nach eigenen Angaben von einem thailändischen Bekannten bekommen.

Von RND/dpa