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Mit dem Bachelor hat es nicht geklappt. Nun konzentriert sich Nathalie Zengin aus Kiel wieder auf ihre Karriere in Kiel.“Alle Episoden von „Der Bachelor“ bei TVNOW: www.tvnow.de“

Darum wollte ich keine Rose vom Bachelor

Eigentlich wollte die Kielerin Nathalie Zengin in der RTL-Kuppelshow „Der Bachelor“ am Strand von Mexiko die große Liebe finden. Doch sie gab Bachelor Andrej Mangold schon vorzeitig einen Korb und stieg am Mittwochabend aus der Show aus. Sie sagt, es war eine emotionale Zeit.

Nathalie Zengin wollte vom Bachelor Andrej Mangold keine Rose. Nun ist sie wieder in Kiel. Im Interview mit den Kieler Nachrichten spricht die 26-Jährige über ihre Zeit in Mexiko, die Gründe für ihr freiwilliges Aus und ihre Zukunftspläne.

Frau Zengin, warum haben Sie sich beim „Bachelor“ beworben?

Nathalie Zengin: Ich habe mich beworben, weil ich zum einen noch nicht im Ansatz den Richtigen gefunden habe und zum anderen raus aus Kiel wollte, um ihn zu finden. Und wer verliebt sich nicht gerne am Strand bei strahlendem Sonnenschein?

War es so, wie Sie es sich vorgestellt haben?

Nein, ich hätte niemals gedacht, dass ich so tolle Menschen kennenlerne, die ich am Ende meine Freunde nennen darf. Die Zeit war voller Emotionen und neuer Erfahrungen.

Wie war das Gruppendate mit Andrej Mangold?

Ich habe mich gefreut, dass ich zum Gruppendate eingeladen wurde, dennoch bin ich einfach kein Pferdefreund. Mal abgesehen von den Pferden, hatten wir ein schönes Date mit vielen netten und aufschlussreichen Gesprächen.

Warum haben Sie die Show dann verlassen?

Warum sollte ich in einer Sendung bleiben, in der es in erster Linie um die Liebe geht, wenn ich doch weiß, dass zwischen dem Bachelor und mir niemals etwas entstehen kann?

Warum ist der Funke nicht übergesprungen?

Das ist eine gute Frage. Ich habe einfach gemerkt, dass das Verhältnis zwischen Andrej und mir freundschaftlicher Natur ist und dass sich von meiner Seite nichts entwickeln kann.

Wenn schon nicht Mr. Right, was nehmen Sie mit aus der Show?

Ich habe sehr viel über mich in bestimmten Situationen gelernt. Ich habe gelernt, dass man Gefühle nicht erzwingen kann und es besser ist zu gehen, wenn es einfach nicht passt. Alles andere ist Zeitverschwendung.

Sie haben vor vier Jahren bei der Dating-Show „Kiss or Cash“ teilgenommen. Was war beim „Bachelor“ anders?

Ich war anders. Ich war damals gerade mal 21 Jahre alt. Fünf Jahre später weiß ich, worauf ich bei einem Mann achten muss.

Sind Sie jetzt schon wieder in Kiel? Worauf freuen Sie sich am meisten?

Ich bin wieder in Kiel und werde jetzt viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen. Leider hat mich nun auch der Berufsalltag zurück, den ich sehr ernst nehme.

Wie geht es für Sie jetzt weiter?

Ich möchte mich zu 100 Prozent auf meine Karriere konzentrieren. Es wartet eine interessante und schöne Zeit auf mich mit vielen neuen Projekten, aber genau festgelegt habe ich mich noch nicht. Was ich aber nicht aufgeben werde, sind meine Misswahlen.

Jetzt gerade läuft ja auch das „ Dschungelcamp“. Könnten Sie sich vorstellen, da auch mal mitzumachen?

Ja, ich könnte mir vorstellen an weiteren Formaten teilzunehmen. Es kommt darauf an, wie ich mich in den nächsten Monaten entwickle und wie meine Perspektive sich ändert. Aber abgeneigt wäre ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Mal sehen, was noch auf mich zukommt.

Verfolgen Sie den „Bachelor“ jetzt auch weiterhin?

Ja, natürlich verfolge ich die Sendung auch weiterhin. Ich muss ja wissen, was meine Mädels dort ohne mich treiben (lacht).

Von RND/Sebastian Ernst