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Es wird kalt in Deutschland: In den kommenden Wochen erwarten Meteorologen eisige Temperaturen.

Bis zu -20 Grad: Experten erwarten wochenlange Kältewelle

In Deutschland wird es frostig: Für die kommenden Wochen rechnen Meteorologen mit einem extremen Kälteeinbruch und zweistelligen Minusgraden. Die arktischen Temperaturen könnten das ganze Land in ein Schneegebiet verwandeln.

Eisige Temperaturen und noch mehr Schneefälle: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet von Mitte kommender Woche an mit einer Kältewelle, die Deutschland bis zu vier Wochen im Griff haben könnte. „Ich habe es selten erlebt, dass alle Rechenmodelle so eindeutig auf eine gleiche Entwicklung hinweisen“, sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich am Freitag.

Nach einem milden Dezember sorgen arktische Luftströme nun für bibbernde Kälte und Dauerfrost. Besonders kalt dürfte es laut DWD dort werden, wo jetzt bereits Schnee liegt. In diesen Gebieten kann es den Prognosen zufolge in den Nächten minus zehn bis minus zwanzig Grad kalt werden. In den vergangenen Tagen lösten heftige Schneefälle am nördlichen Alpenrand bereits Katastrophenalarm aus.

Auch andernorts könnte es vor allem nachts sehr frostig werden: „Tagsüber können die Temperaturen zwischen minus drei und vier Grad plus liegen, nachts zwischen minus elf Grad und Null Grad“, so Friedrich.

Auch Schnee wird erwartet. Zu Beginn der kommenden Woche ströme Luft aus Sibirien ein, die sehr kalt trocken sei, sagte Friedrich. Tiefausläufer aus dem Westen könnten dann in der zweiten Wochenhälfte Niederschläge zunächst im Westen bringen. „Am Wochenende kann dann durchaus ein großer Teil Deutschlands auch im Tiefland unter einer Schneedecke liegen“, vermutete der DWD-Sprecher.

Von RND/dpa/mkr