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Polizei Wolfsburg beschlagnahmt zehn Hundewelpen nach Unfall auf der A 2.

Polizei findet nach Auffahrunfall zehn Welpen in Auto

Nach einem Unfall auf der A2 hat die Wolfsburger Polizei zehn junge Hunde sichergestellt. Ein polnischer Fahrer war mit seinem Audi auf einen Sattelzug aufgefahren – die Hunde hatte er teils in viel zu kleinen Boxen im Wagen transportiert.

Nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn 2 bei Wolfsburg haben Polizeibeamte zehn Hundewelpen in einem polnischen Personenwagen gefunden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war der 28 Jahre alte Fahrer des Autos am Morgen auf einen Sattelzug aufgefahren, weil er eigenen Aussagen zufolge in einen Sekundenschlaf gefallen war. Er und seine gleichaltrige Beifahrerin mussten verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. 

Die Polizisten fanden in dem Unfallwagen die zehn Hundejungen. Transportboxen gab es nicht. „Die Hundebabys waren in einem schlechten Allgemeinzustand und schienen schon ziemlich lange unterwegs gewesen zu sein, denn die kleinen Vierbeiner entleerten sich nach bestem Wissen und Gewissen in den Räumen der Polizei“, sagte Tomas Figge, Pressesprecher der Polizei Wolfsburg, der „Wolfsburger Allgemeinen“. Die Beamten mussten den Welpen hinterherwischen: „Sie rückten mit Feudel und Desinfektionsmittel dem kleinen Geschäft zu Leibe.“

Tierheim und Veterinäramt wurden verständigt und die Tiere in Quarantäne gebracht. Ob die Welpen illegal nach Deutschland gebracht wurden und auch, um welche Rassen es sich handelt, muss noch ermittelt werden.

Von RND/dpa/WAZ