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Die Hündin hätte „bis zum Schluss“ gekämpft, schreibt der Pate über Berta.

Abgemagert über Zaun geworfen – Bulldogge Berta ist tot

Traurige Entwicklung: Die Anfang Januar ausgesetzte Hündin Berta ist tot. Das teilten der Tierschutzverein Peine und der Pflegepate der Hündin über die sozialen Medien mit.

„Lotte hat gekämpft bis zum Schluss, sie war ein ganz lieber Hund mit großen Herz für Menschen obwohl diese Ihr das angetan haben“, schrieb der Pate über die Hündin, die vom Tierheim Berta getauft worden war, aber eigentlich auf den Namen Lotte hörte.

„Nach einen leichten Aufleben ging es der Lotte am Mittwoch leider wieder schlechter. Ihr Darm ist extrem stark geschädigt gewesen durch die schlechte Versorgung.“ Am Freitag sei die Hündin dann gestorben.

Abgemagert über Zaun geworfen

Das Schicksal der kleinen Bulldogen-Dame hatte die Menschen im Peiner Land enorm bewegt. Anfang Januar war die Hündin völlig abgemagert von ihrem Halter über einen Zaun auf ein Privatgrundstück in Wendeburg geworfen worden. Der Zustand des Tieres war erschreckend: Es war krank, abgemagert, dehydriert und wurde, wie die Krallenlänge vermuten lässt, nie ausgeführt.

Lotte wurde dann zunächst im Peiner Tierheim untergebracht, später kam sie dann zu besagtem Paten.

Besitzer droht hohe Strafe

Doch von ihren durch die schlechte Versorgung ausgelösten Krankheiten sollte sie sich nicht mehr erholen. „Leider haben wir den Kampf um Lotte verloren. Wir mussten sie gehen lassen“, teilte der Peiner Tierschutzverein mit.

Und weiter: „Ihre Herkunft ist geklärt. Da hier ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt, werden wir die Angelegenheit natürlich nicht auf sich beruhen lassen.“ Dem Halter droht nun wegen Tierquälerei beziehungsweise -misshandlung eine Geldbuße von bis zu 25.000 Euro.

Von RND/Dennis Nobbe