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Bei WhatsApp tauchen immer wieder Schocknachrichten auf.

Angebliche „Giftbriefe“: Polizei warnt vor WhatsApp-Fake-News

Schocknachrichten bei WhatsApp beschäftigen derzeit die Polizei in Niedersachsen. Im Emsland kursiert eine Sprachnachricht, in der vor angeblichen Giftbriefen gewarnt wird. Auch in Hannover gibt es einen ähnlichen Fall.

Im Emsland ist bei WhatsApp eine Warnung vor angeblichen Giftbriefen im Umlauf. In der 84 Sekunden langen Sprachnachricht warnt eine Frauenstimme vor Briefen, die angeblich in Papenburg und Dörpen verbreitet werden. Die Polizei habe bestätigt, dass sich in den Umschlägen ein mit Gift getränktes Papier befunden habe, heißt es bei WhatsApp. Die Sprachnachricht sei allerdings falsch, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Weder im Emsland noch in der gesamten Polizeidirektion Osnabrück seien solche Giftbriefe angezeigt worden. „Da spielt jemand mit den Sorgen der Bevölkerung“, sagte Polizeisprecher Dennis Dickebohm. Es sei schwierig, den Absender zu ermitteln, weil die Nachricht an etwa 1000 Betroffene gegangen sei. Die Polizei hofft, dass Zeugen die Stimme erkennen und es so eine Spur zum Urheber gibt.

Todesdrohungen per WhatsApp in Hannover

Einen Fall von Schocknachrichten per WhatsApp gibt es derzeit auch in Hannover. Dort macht eine Sprachnachricht unter Schülern die Runde, in der mit dem gewaltsamen Tod der Eltern gedroht wird, berichtet die „Hannoversche Allgemeine“. „Wenn Du diesen Kettenbrief nicht mindestens an 20 Kontakte weiterleitest, wirst du mich heute Nacht um Punkt 24 Uhr in Deinem Zimmer finden“, sagt demnach eine Computerstimme in der WhatsApp-Nachricht. Anschließend beschreibt die Stimme, auf welche grausame Weise die Empfänger der Nachricht und ihre Eltern umgebracht werden sollen.

Von RND/dpa