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Ist Meghan wirklich schwierig, oder ist das ein mediengemachtes Problem? Jedenfalls kündigten schon drei ihrer Mitarbeiterinnen in kurzer Zeit.

Herzogin Meghans Kampf mit ihrem Image

Vom „Markle Sparkle“ ist nicht mehr viel zu spüren, Meghan steht immer häufiger in der Kritik – ob es nun um den Umgang mit ihren Mitarbeitern oder Mitgliedern der königlichen Familie wie Herzogin Kate geht. Wird mit ihr nach demselben Muster wie mit Diana umgegangen?

Für Herzogin Meghan ist der Honeymoon in der „neuen Heimat“ endgültig vorüber. Noch vor Kurzem hatte das Erscheinen der 37-Jährigen im Vereinigten Königreich allgemeines Entzücken ausgelöst. Ihre Hochzeit mit Prinz Harry war der gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres. Im Sommer sah man sie vergnügt plaudernd neben der Königin sitzen. Im Herbst nahm sie bei einer Reise im Südpazifik mit Harry die Herzen im Sturm ein.

Damals wurde auch bekannt, dass sie ein Kind erwartet – was der Boulevardpresse viel zu berichten gegeben hat. Seit einiger Zeit aber hat sich der Ton geändert. Immer mehr ist die Herzogin in den Ruf geraten, Unmut statt freundliche Gefühle auszulösen. Wo zuvor von ihrer strahlenden Natur, vom „Markle Sparkle“, die Rede war, hört man nun das böse Wort von der „Difficult Duchess“, der schwierigen Herzogin.

Meghan soll bei Frage nach Diadem Trotzanfall gehabt haben

Allerlei ist berichtet worden. So soll Meghan bei der Frage, ob sie zur Hochzeit ein bestimmtes Diadem tragen dürfe, einen regelrechten Trotzanfall gehabt haben. Sie soll außerdem die Nase gerümpft haben über den „moderigen“ Geruch in der St. George’s Chapel. Seit der Hochzeit soll sie Mitarbeiterinnen genervt und manche schon um 5 Uhr morgens zur Arbeit bestellt haben. Ihre Privatsekretärin, ihre persönliche Assistentin und ihre Hauptleibwächterin, eine Scotland-Yard-Inspektorin, haben nach wenigen Monaten gekündigt.

Für einen Mangel an höfischen Manieren wurde Meghan angeblich von Kate gerügt, der Gemahlin von Prinz William. Zur Strafe soll Meghan Kate in einer anderen Angelegenheit „zum Weinen gebracht“ haben, meldete die „Sun“. Mittlerweile hat Meghan darauf bestanden, aus dem zurzeit noch gemeinsam bewohnten Kensington-Palast auszuziehen. Im Anwesen Frogmore House wird für 3 Millionen Pfund umgebaut.

Auch zwischen William und Harry scheint es zu kriseln

Auch bei den früher unzertrennlichen Brüdern William und Harry scheinen Unstimmigkeiten aufzukommen. Die anfangs süße Erfolgsstory der zwei Paare, der „Fab Four“, wie die Presse sie taufte, macht nun einem bitteren „Catfight“ zwischen den beiden Frauen Platz, könnte man meinen. Dabei haben nüchterne Beobachter schnell darauf hingewiesen, dass das wohl eher Klischeebedürfnissen der Boulevardpresse und dem Konflikthunger sozialer Medien entspricht als Fakten. Nach der Märchenhochzeit die Wandlung der glorifizierten Protagonistin zur bösen Fee – das Muster war schon aus Diana-Zeiten bekannt.

Meghan-Fans befürchten, dass ihrem Idol, das den Windsors ein moderneres Gepräge gab, vom Königshaus ein neues, konservatives Oberschichtsimage verpasst wird. Meghans TV-Karriere, ihre Unabhängigkeit und ihren feministischen Web-Aktivismus, klagen die Betreffenden, habe man ihr bei Hofe abgewöhnt. Andere werfen ihr vor, sie habe sich dieses Schicksal selbst eingebrockt. Wie man hört, erhält Meghan dieser Tage „Herzoginnen-Unterricht“ von Beratern, die ihr die Monarchin schickt.

Manchmal findet Meghan noch ihre Stimme

Manchmal findet Herzogin Meghan freilich noch immer ihre Stimme – und bringt die angepassten Windsors aus der Fassung. Als sie und Harry jüngst in Bristol während einer Kältewelle eine Wohlfahrtsorganisation besuchten, die sich um Prostituierte kümmert, begann sie, in den von der Organisation bereitgestellten Lebensmittelpaketen belustigt Bananen zu beschriften. „Ihr seid stark“, „Ihr seid was Besonderes“, „Ihr seid tapfer“, schrieb sie darauf. Das, erklärte sie ihrem verblüfften Prinzen, habe sie mal in den Staaten eine Mutter bei einer Aktion für Schulmahlzeiten tun sehen: „Die schrieb auf jede Banane eine ermutigende Botschaft, um den Kindern mehr Kraft, mehr Selbstvertrauen zu geben.“

Von Peter Nonnenmacher