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Der Tiger soll nun auf einer Ranch ein neues Zuhause finden (Symbolbild).

Gruppe bricht in Haus ein, um zu kiffen – und findet einen Tiger

In Houston brechen einige junge Leute in ein Haus ein, um dort Gras zu rauchen. Als sie ein ganz spezielles Haustier finden, rufen sie die Polizei – die den Anruf erst für einen Scherz hält.

Es klingt wie eine Szene aus dem Hollywood-Film „Hangover“: In Houston brachen Personen in ein Haus ein, um dort in Ruhe Cannabis zu rauchen – dabei entdeckten sie allerdings ein ungewöhnliches Haustier. In einem kleinen Käfig befand sich ein ausgewachsener Tiger.

Die Polizei in Texas erhielt einen Anruf von einem besorgten Bürger, berichtet die britische Zeitung „The Independent“, nachdem dieser das Tier entdeckt hatte. Doch die Polizisten wollten es erst nicht glauben: Sie dachten, die Person habe zu viel Gras geraucht und halluziniere.

Kleiner Käfig in einem verlassenen Haus

Das Tier sei wohl schon eine ganze Weile alleine in dem leerstehenden Haus gehalten worden, so die Beamten. Da in der Nähe Packungen mit Fleisch gefunden worden seien, war das Tier wohl nicht ganz verlassen. Das Weibchen wurde von den Behörden betäubt, um es in eine Tierrettungsstation zu bringen.

Der Tiger soll nun in eine spezielle Einrichtung kommen, die sich mit exotischen Tieren auskennt. „Ein langfristiges Zuhause für einen Tiger zu finden, ist nicht so einfach“, sagte die lokale Tierschutzbeauftragte Heidi Krahn dem „Independent“. Der Tiger soll bis zu seinem Lebensende auf der Cleveland Amory Black Beauty Ranch in Texas unterkommen. Dort leben bereits jetzt zwei Tiger.

7000 Tiger in Gefangenschaft in den USA

In den USA leben rund 7000 Tiger in Gefangenschaft, fast doppelt so viele wie es in freier Wildbahn noch gibt. Obwohl sich die Großkatzen nicht als Haustiere eignen, ist der private Handel mit Tigern in Texas nicht reguliert.

In vielen Staaten ist nur der Import von Tigern verboten, nicht aber der Handel mit Katzen, die im Land geboren wurden.

Von RND/msk