Aktuell
Home | Nachrichten | Panorama | Tierquäler wickelt Dackel mit Panzerklebeband ein
Dackel Jimmy wurde schwer misshandelt.

Tierquäler wickelt Dackel mit Panzerklebeband ein

In den USA muss sich ein 39-Jähriger wegen schwerer Tierquälerei vor Gericht verantworten. Für seine Taten gab der Mann einen unbegreiflichen Grund an.

Ein Mann aus Missouri muss sich wegen schwerer Tierquälerei vor Gericht verantworten. Paul Garcia wird vorgeworfen, einen kleinen Hund mit Panzerklebeband umwickelt und zum Sterben in einen Graben geworfen zu haben. Der 39-Jährige glaubte, dass ihn der Dackel Jimmy im Auftrag der Polizei ausspioniert.

Ein Polizist hatte Jimmy an einer Landstraße in Jefferson County entdeckt. Die Schnauze und die Beine des Dackels waren zusammengeklebt. Er litt an einer Gehirnerschütterung, Unterkühlung und war bis auf die Knochen abgemagert. Der Polizist brachte das zitternde Hündchen in eine Tierklinik. Dort wurde es wieder aufgepäppelt. Auf der Außenseite des Panzerbands fanden die Behörden einen Fingerabdruck.

Der Fingerabdruck führte die Ermittler zu dem wegen Diebstahls vorbestraften Garcia, der nur zur Bewährung auf freien Fuß war. Der gab laut Polizeibericht den Beamten zu Protokoll, dass er den Hund unter seinem Truck kauernd entdeckt hatte: „Garcia gab an, dass er vermutete, dass der Hund eine Kamera versteckt an sich trug. Und dass er von uns zu ihm geschickt worden sei, um ihn auf Schritt und Tritt zu überwachsen. Deshalb hat er den Dackel mit Isolierband eingewickelt, ihn in einen Eimer getan und diesen später aus dem fahrenden Auto geworfen.“

Die Behörden konnten inzwischen Jimmys Besitzer ausfindig machen. Frauchen Kaitlynn Kofron verriet dem örtlichen TV-Sender, dass ihr Hund von zu Hause ausgerissen war.

Von RND/Dierk Sindermann