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Schauspieler Uwe Ochsenknecht als Müllmann Werner am Rande der Dreharbeiten der ARD-Degeto-Komödie „Die Drei von der Müllabfuhr".

Warum Uwe Ochsenknecht Müllmänner jetzt mehr zu schätzen weiß

Durch eine neue Filmreihe hat sich der Blick von Schauspieler Uwe Ochsenknecht auf die Müllabfuhr stark verändert. Er kann nun nicht mehr verstehen, wie Leute sich darüber aufregen können, dass sie mal kurz vom Müllwagen zugeparkt werden.

Schauspieler Uwe Ochsenknecht (63) schaut nach den Dreharbeiten für zwei neue Filme etwas anders auf die Müllabfuhr. Es werde einem mal wieder bewusst, dass es „nicht selbstverständlich“ sei, dass regelmäßig der Müll abgeholt werde, sagte Ochsenknecht in Berlin. „Das lernt man dann einfach mal wieder zu schätzen.“ In den ARD-Filmen „Die Drei von der Müllabfuhr – Dörte muss weg“ (29. März) und „Die Drei von der Müllabfuhr – Baby an Bord“ (5. April) spielt er den Müllmann Werner.

„Wir sind auch mit denen morgens mitgefahren“, sagte Ochsenknecht. Das sei sehr interessant gewesen. Die Anwohner hätten meist sehr positiv reagiert. „Aber es gibt auch Menschen, die sich halt beschweren, wenn das Auto mal kurz eingeparkt ist ein paar Minuten, weil der Müll weggebracht wird. Das finde ich dann auch unmöglich.“

Uwe Ochsenknecht spielt in Filmen über Müllabfuhr mit

Die beiden Filme laufen am 29. März und 5. April um 20.15 Uhr im Ersten. Wenn man auf dem Lkw mitfahre, rieche man den Müll nicht so sehr, erst am Ende, wenn alles ausgeladen werde aus allen Autos. „Das riecht dann schon etwas strenger“, sagte Ochsenknecht. Er denke, dass man sich daran gewöhne. Und „wenn man selbst Kinder hat und öfter mal die Windeln gewechselt hat, was ich auch gemacht habe, dann kann eigentlich nichts Schlimmeres kommen“.

Von RND/dpa