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Der Kontakt mit einem Starkstromkabel kostete einem Buntmetealldieb in Delitzsch das Leben.

Mann erleidet tödlichen Stromschlag bei Einbruch in Trafostation

Ein Buntmetalldiebstahl bricht in Sachsen in ein Trafohäuschen ein und erleidet einen Stromschlag von mehr als 10.000 Volt – mit dramatischen Folgen.

Den Einbruch in ein Trafohäuschen hat ein Buntmetalldieb am Wochenende in Delitzsch in Nordsachsen mit dem Leben bezahlt. Der 41-Jährige erlitt beim Versuch, mit einem Komplizen Kabel aus dem Gebäude zu stehlen, einen tödlichen Stromschlag, wie die Polizei am Montag mitteilte. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er war sofort tot.

Beim Entfernen der Kabel kam der 41-Jährige offenbar in Kontakt mit einer Hochspannungsleitung. „Dort liegen zwischen 10.000 und 100.000 Volt an“, erklärte Polizeisprecher Richard Baldeweg. Die Diebe waren zuvor auf das umzäunte Gelände der alten Zuckerfabrik in der Fabrikstraße eingestiegen, wo sich heute ein verlassenes Biomassekraftwerk befindet. Um die Kabel zu entfernen, hatten sie entsprechendes Werkzeug bei sich.

Der 38-jährige Begleiter, der bis auf einen Schock unverletzt blieb, alarmierte gegen 3 Uhr in der Nacht zu Samstag die Rettungskräfte. Dieser konnten den 41-Jährigen nur noch tot bergen. Der Einsatz gestaltete sich laut Polizei schwierig – auch für die Retter bestand akute Lebensgefahr. Diese mussten zunächst den Strom abstellen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen. Laut Polizei war der Verstorbene polizeibekannt.

Von RND