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Die berühmte Kathedrale Notre-Dame fing am Montagabend Feuer.

Barack Obama über Brand in Paris: „Es liegt in unserer Natur, verlorene Geschichte wieder aufzubauen“

Am Montagabend geriet die weltberühmte Kathedrale Notre-Dame in Brand. Zahlreiche Politiker aus der ganzen Welt reagierten auf das tragische Unglück im Netz – und US-Donald Trump hatte gleich noch Löschtipps für die Pariser Feuerwehr.

In der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris ist ein verheerendes Feuer ausgebrochen. Über dem Wahrzeichen der französischen Hauptstadt war am Montagabend eine riesige Rauchsäule zu sehen, Flammen schlugen lichterloh aus dem Dachstuhl. Der kleine Spitzturm der Kathedrale brach zusammen.

Auf das Unglück folgten prompt die Reaktionen aus dem In- und Ausland. So hatte US-Präsident Donald Trump direkt Tipps für die Feuerwehr parat, er schrieb auf Twitter: „So schrecklich das gewaltige Feuer der Notre-Dame-Kathedrale in Paris zu sehen. Vielleicht können fliegende Wassertanker eingesetzt werden, um es zu löschen. Müssen schnell agieren.“

Der Kölner Dompropst Gerd Bachner hat sich schockiert über den Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame geäußert. „Das ist schon erschütternd, diese Bilder zu sehen. Es ist schrecklich, das mitzuerleben“, sagte Bachner am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sind in Gedanken mit den Katholiken und allen Franzosen und trauern mit ihnen.“

Regierungssprecher Steffen Seibert äußerte sich auch Twitter: „Es tut weh, diese schrecklichen Bilder der brennenden Notre-Dame zu sehen. Notre Dame ist ein Symbol Frankreichs und unser europäischen Kultur. Mit unseren Gedanken sind wir bei den französischen Freunden.-

Auch die Berliner Feuerwehr leidet mit ihren Kollegen. Auf Twitter schreiben sie: „Wir wünschen unseren Freund*innen der Pompiers Paris daher viel Kraft im Kamp um Notre-Dame.“

Mitfühlend äußerte sich auch der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz. Er schreibt im Netz: „Ein Wahrzeichen, Weltkulturerbe und eines der schönsten Bauwerke der französischen Geschichte Notre-Dame steht in Flammen. Wir hoffen, dass kein Mensch verletzt ist. Unsere Gedanken sind in Paris.“

EU-Kommissionspräsiden Jean-Claude Juncker ließ mitteilen: „Ich verfolge minütlich den Brand, der Notre-Dame in Paris gepackt hat. Notre-Dame gehört der ganzen Menschheit. Welch trauriger Anblick. Ich teile die Gefühle der französischen Nation, die auch unsere sind.“ Und auch EU-Ratspräsident Donald Tusk äußerte sich: „Notre-Dame von Paris ist Notre-Dame von ganz Europa. Wir stehen heute alle an der Seite von Paris.“

Auch Grünen-Politiker Cem Özdemir äußerte sich auf Twitter, schrieb: „900 Jahre europäische Kultur in Flammen – schlimme Bilder aus Paris. Hoffen wir, dass niemand verletzt ist und bauen wir deses Symbol Frankreichs gemeinsam wieder auf. Meine Gedanken sind bei den Einsatzkräften.“

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, sagte: „Die Bilder der brennenden Notre-Dame in unserer Partnerstadt Paris erschüttern. Wir Berlinerinnen und Berliner fühlen mit Paris und trauern. Hoffentlich kann Frankreich diese einmalige Kathedrale wieder aufbauen. In unseren Gedanken sind wir bei den Pariserinnen und Parisern.“

Der frühere US-Präsident Barack Obama postete ein Foto von sich mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern aus der Kirche, schrieb dazu: „Notre-Dame ist einer der größten Schätze der Welt. Wir denken in Trauer an die Franzosen. Es liegt in unserer Natur zu trauern, wenn wir sehen, wie Geschichte verschwindet – aber es liegt auch in unserer Natur, sie wieder morgen aufzubauen – so stark wie wir es können.“

Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau sagte: „Absolut herzzerreißend, die Kathedrale Notre-Dame in Flammen zu sehen. Kanadier denken an unsere Freunde in Frankreich, während ihr dieses verheerende Feuer bekämpft.“

Von RND