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Die 15-jährige Rebecca wird seit acht Wochen vermisst.

Rebeccas Mutter: „Mein Schwiegersohn Florian ist ein Wrack“ – Suche geht weiter

Erneut sucht die Polizei am Herzberger See in Brandenburg nach der vermissten 15-Jährigen Rebecca – seit acht Wochen fehlt von der Schülerin jede Spur. Die Mutter des Mädchens erhebt jetzt Vorwürfe gegen die Polizei.

Nach vier Tagen Unterbrechung sucht die Polizei jetzt wieder nach der seit acht Wochen vermissten Rebecca: Am Herzberger See in Brandenburg haben Einsatzkräfte die Spurensuche nach der 15-Jährigen wieder aufgenommen. Wie der „Berliner Kurier“ berichtet, seien am Dienstagvormittag 35 Beamte in einem Waldgebiet unterwegs. Der Einsatz soll bis zum Sonnenuntergang dauern.

Wie die Zeitung berichtet, soll Rebeccas Schwager die Autobahn 12 in diesem Bereich verlassen haben. Angeblich kenne sich Florian R., der als Verdächtiger gilt, in der Gegend gut aus, seine Großeltern sollen in der Region leben.

„Wir suchen unsere Tochter und die Polizei sucht die Leiche“

„Wir suchen unsere Tochter und die Polizei sucht die Leiche. Die graben lieber halb Brandenburg um“, äußert sich Rebeccas Mutter gegenüber der „Bild“. Sie beklagt, dass die Polizei scheinbar nur einer Spur folge, die ihren Schwiegersohn zum Täter macht. „Die hängen sich an einem WhatsApp-Häkchen auf, laut dem meine Tochter noch eine Nachricht von mir bekommen, aber nicht gelesen hat. Deswegen müsse sie am Morgen noch im Haus gewesen sein. Ihr Handy könnte sich aber auch irgendwo anders nochmal eingeloggt haben!“, so Brigitte R. zur „Bild“.

Die 52-Jährige fühle sich im Stich gelassen. „Ich bin in Trauer und auch wütend“, sagt sie der „Bild“. Und weiter: „Mein Schwiegersohn Florian ist ein Wrack, nachdem so mit ihm umgegangen wurde. Die Leute zeigen mit dem Finger auf unser Haus. Mit uns redet von der Polizei keiner mehr richtig. Sie müssten mal hören, wie die mit uns sprechen.“

Auf Nachfrage teilte die Polizei dem Blatt mit: „Aus ermittlungstaktischen Gründen wird zum Ermittlungsständen nicht alles gesagt, auch nicht der Familie gegenüber.“

Von RND/mat