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In Texas wurde eine Mutter aus einem Schwimmbad geworfen, weil sie ihr Baby stillte. Quelle: Paul Zinken/dpa/Symbol

Mutter wird aus Schwimmbad geschmissen, weil sie ihr Baby stillt

Sie fühlte sich gedemütigt und verletzt: Weil eine Mutter während eines Familienausflugs in Texas ihr Baby stillte, wurde sie aus einem Schwimmbad geworfen.

Es war als ein schöner Familienausflug geplant: Vergangenen Sonntag besuchte Misty Daugereaux zusammen mit ihrem Neffen und ihren zwei Söhnen ein Freibad in Texas. Als ihr zehn Monate alter Säugling Hunger hatte, stillte sie ihn. Doch die Demütigung, die darauf folgte, hatte Daugereaux nicht erwartet.

Wie der Sender „abc13“ berichtet, habe die zweifache Mutter versucht, ihr jüngstes Kind diskret zu stillen, als die Bademeisterin auf sie zukam. „Sie sagte, ich müsse mich bedecken oder gehen“, erinnert sie sich. Sie könne ihr Kind dort nicht stillen, weil es sich um ein öffentliches Schwimmbad handele und es gegen ihre Politik verstoße. „Ich sagte: ,Nun, Sie können jeden anrufen, den Sie anrufen müssen, aber ich werde nicht weggehen, um meinen Sohn zu stillen’“, so Daugereaux gegenüber „abc13“.

Stadt entschuldigt sich für Demütigung durch Mitarbeiter

Daugereaux habe sich im Recht gefühlt. Doch das Poolpersonal setzte sich durch: Die zweifache Mutter wurde mit ihren Kindern und ihrem Neffen aus dem Schwimmbad geleitet. Obwohl es das texanische Gesetz erlaube, dass eine Mutter in jedem öffentlichen Raum ihr Kind stillen darf.

Die Stadt entschuldigte sich für das Verhalten ihrer Mitarbeiter. Eine Überprüfung der Richtlinien und eine Schulung der Angestellten soll die Wiederholung eines solchen Zwischenfalls verhindern.

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Von RND/mat

In Texas wurde eine Mutter aus einem Schwimmbad geworfen, weil sie ihr Baby stillte.