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In Jena grillte Peta einen täuschend echt aussehenden Hund. Quelle: PETA Deutschland e.V.

Peta-Aktivisten grillen „Hund“ auf Marktplatz – und sorgen für Entsetzen

Mit einer schockierenden Aktion hat die Tierschutzorganisation Peta viele Menschen empört: Mitten in der Innenstadt von Jena legen sie eine Hunde-Attrappe auf den Grill. Mit ihrem „Hunde-Barbecue“ wollen die Tierschützer nun auch in andere Städte ziehen.

Eine Aktion der Tierschutzorganisation Peta hat in Jena für Aufsehen gesorgt: Die Aktivisten grillten mitten auf dem Holzmarkt einen Hund – natürlich war es nur eine täuschend echt aussehende Attrappe. Das Entsetzen zahlreicher Passanten war den Tierschützern sicher.

Mit ihrer schockierenden Aktion wollten die Tierschützer auf die Ungleichbehandlung von Haus- und Nutztieren aufmerksam machen. „Es macht keinen Unterschied, ob das Fleisch auf unseren Tellern von einem Huhn, Rind oder Hund stammt – denn alle Tiere leiden gleich“, so Jens Vogt, Aktionskoordinator bei Peta auf Facebook. „Mit unserer Aktion appellieren wir an das Mitgefühl der Menschen und möchten sie dazu animieren, anstelle der zerstückelten Teile einer Tierleiche lieber Gemüse oder Fleischalternativen auf den Grill zu legen.“

„Wenn Sie keinen Hund essen würden, warum dann ein Schwein?“

Mit Flyern und Bannern plädieren die Aktivisten während ihres „Hunde-Barbecues“ dafür, dass Schweine, Hühner und Kühne ebenso wenig auf den Grill gehören wie Hunde und Katzen. „Wenn Sie keinen Hund essen würden, warum dann ein Schwein?“, fragten die Aktivisten.

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„Eine unmögliche Aktion. Denkt mal an unsere Kinder, die so etwas sehen. Kümmert euch lieber für eine artgerechte Haltung“, kommentiert ein Nutzer den Beitrag bei Facebook. „Die Aktion ist zu krass“, findet eine andere. Doch es gibt auch viel Zuspruch.

Weitere „Hunde-Barbecues“ sind unter anderem in Hamburg, Bremen und Oldenburg geplant.

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Von RND/mat

In Jena grillte Peta einen täuschend echt aussehenden Hund.