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In Texas hat eine Mutter ihr eigenes Kind totgefahren. Quelle: Monika Skolimowska/dpa (Symbolbild)

Mutter überfährt eigenen Sohn bei angeblicher „Mutprobe“ – Dreijähriger tot

In Texas haben sich schreckliche Szenen abgespielt: Bei einem angeblichen Spiel hat eine Mutter ihren eigenen Sohn (3) überfahren. Nun droht ihr eine lange Haftstrafe.

Harris County. In Harris County im US-Bundesstaat Texas hat eine Mutter mit ihrem dreijährigen Sohn offensichtlich das „Chicken Game“ gespielt – dabei handelt es sich um eine Art Mutprobe, bei der zwei Menschen aufeinander zufahren oder -laufen, wer ausweicht verliert. Sie fuhr den Behörden von Harris County zufolge mit ihrem Auto auf ihr Kind, das auf sie zulief, zu – über fuhr es dann einfach tot.

Eine Videokamera zeichnete diese schreckliche Tat auf. Es zeigt, wie die 26-Jährige mitten am helllichten Tag ihren Sohn überfährt – der Polizei erzählte sie demnach später, dass sie dachte, sie sei gegen eine Bremsschwelle auf dem Boden gefahren. Das Kind starb den Behörden zufolge später an seinen Verletzungen.

Staatsanwältin: „Das „Chicken-Game“ ist kein Kinderspiel.“

„Jedes Elternteil hat die Pflicht, seine Kinder zu beschützen, auch vor sich selbst“, sagte die Staatsanwältin des Harris County Bezirks, Kim Ogg, zu der schlimmen Tat. „Autos sind keine Spielzeuge und das „Chicken-Game“ ist kein Kinderspiel.“

Die 26-jährige Mutter wurde verhaftet, ihr drohen bis zu zehn Jahren Haft.

Von RND/hsc