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Feuerwehrleute und eine Notärztin stehen nach dem Brand im Marien Hospital vor dem Krankenhaus um einen Patienten auf einer Liege herum. Quelle: Sascha Rixkens/dpa

Brand in Krankenhaus: Dementer Patient unter Verdacht

Bei einem Feuer in einer Klinik ist ein Mensch gestorben, 19 weitere wurden verletzt. Nun wird gegen einen demenzkranken Mann wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.

Düsseldorf. Nach dem Brand im Düsseldorfer Marien Hospital, bei dem ein Patient (77) ums Leben kam, gehen die Ermittler von fahrlässiger Brandstiftung aus. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird gegen einen 83-jährigen, schwer demenzkranken Mann ermittelt, der in dem Brandzimmer untergebracht war. Er hatte das Feuer verletzt überlebt. Die Brandsachverständigen und die Ermittler schließen den Angaben zufolge einen technischen Defekt als Ursache des Feuers aus.

Nach einer Mitteilung der Polizei vom Mittwoch könne der 83-jährige Mann „aufgrund seines allgemeinen Gesundheitszustands zurzeit nicht befragt werden“. Das Todesopfer lag in einem anderen Zimmer und war laut Polizei an den Folgen einer Rauchgasvergiftung gestorben. 19 weitere Menschen wurden bei dem Brand am späten Montagabend in Düsseldorf verletzt. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

RND/dpa/hsc