Donnerstag , 24. Oktober 2019
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Stolz begrüßt sie die Gäste in Amerika: Die „Statue of Liberty“. Wer sie aus der Nähe besichtigen will, läuft Gefahr, übers Ohr gehauen zu werden.

Alec Baldwin fällt auf Freiheitsstatue-Betrug herein

Ein Besuch der Freiheitsstatue in New York kann länger dauern als geplant, wenn man bei einem Unternehmen bucht, dass Besucher zunächst nach New Jersey karrt. Auch Schauspieler Alec Baldwin ist auf die Masche hergefallen. Die Stadt hat zugesagt, mehr gegen Betrügereien mit Tickets zu tun.

New York. Die Stadt New York hat zugesagt, mehr gegen Betrügereien mit Tickets für die Freiheitsstatue zu tun, nachdem sich der Schauspielstar Alec Baldwin (61) kürzlich darüber beschwert hatte. Ermittler würden künftig verstärkt gegen Unternehmen vorgehen, die Touristen auf diese Weise betrögen. Das habe Bürgermeister Bill de Blasio mitgeteilt, berichtete die „New York Times“ am Mittwoch.

Touristen werden zunächst mit dem Bus nach New Jersey gebracht

Die in New York sehr bekannte Masche dieser Unternehmen funktioniert so: Touristen wird versprochen, sie per Boot zu der im Hafen der Metropole auf einer Insel gelegenen Freiheitsstatue zu bringen; dann werden sie aber in einen Bus in den Nachbar-Bundesstaat New Jersey gesetzt, von wo aus es zur Fähre geht. Nur ein einziges Unternehmen hat die städtische Erlaubnis, Besucher von der Südspitze Manhattans aus zur Statue zu bringen.

Baldwin hatte vor kurzem per Instagram mitgeteilt, dass er mit seiner Frau Hilaria – „zwei kluge, schlaue New Yorker“ – und den Kindern einen Ausflug zur Freiheitsstatue machen wollte und auf die Masche hereinfiel. „Herr Baldwin hat diesem Thema, das Touristen und Besucher jeden Tag betrifft, erhöhte Aufmerksamkeit gebracht“, sagte eine Sprecherin von Bürgermeister de Blasio. „Unsere Partner und wir arbeiten solange weiter daran, bis dieses Problem eine Sache der Vergangenheit ist.“

dpa/RND