Donnerstag , 12. Dezember 2019
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Bei dem Unfall im März kamen zwei Menschen ums Leben. Quelle: Kohls/SDMG/dpa

Tränen vor Gericht: Eltern der Opfer sagen im Raserprozess aus

Ein mutmaßlicher Raser sitzt in Stuttgart auf der Anklagebank. Ihm wird Mord vorgeworfen. Er soll für einen Crash verantwortlich sein, bei dem zwei junge Menschen starben. Jetzt sagen die Eltern der Opfer aus.

Stuttgart/Erkrath. Im Stuttgarter Prozess um einen Raserunfall mit zwei Toten haben am Montag die Eltern der beiden Opfer ausgesagt. „Ich vermisse sie schrecklich. Ich vermisse ihr Lachen und ihr Reden“, sagte die Mutter der getöteten 22-Jährigen aus Erkrath unter Tränen. Die junge Frau und ihr 25 Jahre alter Freund waren bei dem Crash in der Stuttgarter Innenstadt im vergangenen März ums Leben gekommen.

Ein 20-Jähriger aus Stuttgart muss sich deswegen seit mehreren Wochen vor dem Landgericht wegen Mordes verantworten. Er soll deutlich zu schnell gefahren sein, die Kontrolle über seinen gemieteten Sportwagen verloren und mit dem Auto einen Kleinwagen gerammt haben. Vor dem Crash hatte der PS-starke Mietwagen des Deutschen den Angaben zufolge bis zu 165 Stundenkilometer auf dem Tacho. Es ist die erste Mordanklage nach einem Raserunfall in Baden-Württemberg. Ein Urteil soll Mitte November gesprochen werden.

RND/dpa/mat