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Polizisten stehen im Stadtteil Billstedt in einer Sportsbar und kontrollieren die Personalien der Gäste. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Großrazzia gegen Einbrecherbanden – 300 Polizisten im Einsatz

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche. Die Hamburger Polizei hat nun gezeigt, dass sie die Strukturen der organisierten Banden kennt und zerschlagen kann.

Hamburg. Die Hamburger Polizei ist mit einem Großaufgebot gegen organisierte Einbrecherbanden vorgegangen. 300 Beamte durchsuchten am Dienstagabend mehrere Lokale und überprüften Personalien. Eine Sprecherin sagte, es sei der größte Einsatz des Jahres gegen Einbrecherbanden gewesen. Die Restaurants und Kulturvereine in Hamburg-Billstedt, Altona, Wandsbek und Harburg stehen laut Polizei im Verdacht, konspirative Treffpunkte und Rückzugsorte für Einbrecher zu sein.

Mit dabei waren auch Beamte der auf den Kampf gegen Einbrecher spezialisierten LKA-Dienststelle „Castle“ sowie Mitarbeiter der Ausländerbehörde und Dokumentenprüfer. Sie sollten helfen, schnell Personen zu identifizieren, die sich illegal in Deutschland aufhalten oder gefälschte Ausweise haben.

15 Festnahmen, drei Haftbefehle vollstreckt

Insgesamt 15 Personen wurden wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt, wie die Polizei mitteilte. Darüber hinaus seien drei Haftbefehle wegen illegalen Aufenthalts und Diebstahls vollstreckt worden. Die Beamten stellten den Angaben zufolge in Wandsbek auch einen Kellereinbrecher auf frischer Tat. Bei dem 29-Jährigen bestehe zudem der Verdacht des illegalen Aufenthaltes.

Mit der Großrazzia wollte die Polizei ein Zeichen setzen, sagte die Sprecherin. Zu Beginn der dunklen Jahreszeit gebe es einen Anstieg der Einbruchskriminalität. Deshalb sei es darum gegangen, zu zeigen, dass die Polizei die Strukturen der organisierten Banden kenne und sie zerschlage könne.

RND/dpa

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