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Magdeburg: Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes tragen eine sowjetische Luft Luftrakete. Bei einer Wohnungsdurchsuchung haben Polizisten eine große Anzahl von Munition und Waffenteilen sichergestellt, die überwiegend aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg stammen. Quelle: Tom Wunderlich/dpa-Zentralbild/d

Raketen, Granaten und eine Panzerfaust – Polizei räumt Wohnung in Magdeburg

Einen mehr als kuriosen Fund haben Polizisten bei der Durchsuchung einer Wohnung in Magdeburg gemacht. Die Beamten stellten mehrere Kartons mit Granaten und Minen sicher. Auch eine Panzerfaust war dabei.

Magdeburg. Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Magdeburg haben Polizisten Munition und Waffenteile sichergestellt. Mehrere Umzugskartons voll mit Minen, Granaten und anderen Gegenständen hätten Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus der Wohnung getragen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die Waffen sollen demnach überwiegend aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg stammen. Genauere Angaben zu den Waffen sowie zu ihrer Herkunft machte der Sprecher zunächst nicht.

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) unterstützte die Beamten der Kriminalpolizei. Der 33-jährige Tatverdächtige sei in seiner Wohnung im Schwarzkopfweg nicht angetroffen worden, teilte die Polizei mit. Man kenne aber seinen Aufenthaltsort und werde Kontakt mit ihm aufnehmen, sagte der Sprecher. Das Landeskriminalamt untersuche nun, ob es sich bei den gefundenen Gegenständen um scharfe Munition handelt. Davon hänge ab, ob ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorliegt, hieß es. Die Wohnung war wegen eines entsprechenden Verdachts durchsucht worden.

RND/dpa