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Polizisten vor der Schlosspark-Klinik in Berlin-Charlottenburg. Quelle: Getty Images

Messerangriff auf Fritz von Weizsäcker: Charité “zutiefst erschüttert”

Der Arzt Fritz von Weizsäcker wird während eines Vortrags in einer Berliner Klinik erstochen. Am Tag danach ist der Schock groß, auch bei der Berliner Charité.

Berlin. Die Berliner Universitätsklinik Charité hat sich nach dem tödlichen Angriff auf den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker „zutiefst erschüttert“ gezeigt. Die Tat sei während eines Vortrags für Laienpublikum geschehen und damit in einem Kontext, wie er auch an der Charité alltäglich sei, teilte der Klinikvorstand in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung mit. Von Weizsäcker sei ein „geschätzter und befreundeter Kollege“ gewesen. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der Schlosspark-Klinik.“

Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, war am Dienstagabend erstochen worden, als er in der Schlosspark-Klinik in Berlin-Charlottenburg einen öffentlichen Vortrag hielt. Ein 57 Jahre alter Deutscher gilt als tatverdächtig und wurde festgenommen.

RND/dpa