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Zusammen mit Barbara Schöneberger moderiert Hubertus Meyer-Burkhardt die NDR Talkshow in Hamburg. Vor einiger Zeit hat er die Diagnose Krebs bekommen. Quelle: imago images/APress

Hubertus Meyer-Burckhardt erfuhr auf Beerdigung von Krebsdiagnose

TV-Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt hat auf der Beerdigung einer engen Freundin von seiner Krebserkrankung erfahren. Bei Markus Lanz zeigte sich der TV-Star dennoch äußerst glücklich und zufrieden.

Hubertus Meyer-Burckhardt (63) ist bekannt als „NDR Talk Show“-Partner von Barbara Schöneberger (45). Jetzt war der Moderator in der Talkshow von Markus Lanz (50) zu Gast und sprach dort über seine Krebserkrankung. Trotz der Diagnose ist er allerdings guter Dinge: „Es ist die beste Zeit meines Lebens und ich bin mir dessen sehr bewusst“. Allerdings gibt er auch zu, dass er „mal Zeit verplempert hat“. Tragisch und gleichzeitig wegweisend sei jedoch der Tag der Diagnose gewesen.

Ein unglücklicher Zufall verhalf Hubertus Meyer-Burckhardt zu seinem Mut zurück

Der Tag seiner Diagnose sei der Geburtstag seiner Frau und gleichzeitig auch die Beerdigung einer engen Freundin dieser in Berlin gewesen, „die gestorben ist mit Anfang 50“. Der Anruf vom Krankenhaus sei gekommen, „während wir vor der Kirche standen“. „Wenn man das in einen Spielfilm einbauen würde, würde man sagen, das ist konstruiert, das ist albern“, konstatiert Meyer-Burckhardt. Den Mut habe er wiedergefunden, nachdem er anschließend sein Portemonnaie im Taxi vergessen habe.

„Ab diesem Moment habe ich gedacht, ich überlebe das Ganze“

„Abends rief der Taxifahrer an, der eine Visitenkarte von mir im Portemonnaie gefunden hatte […] und gesagt hat, ‚ich würde das gerne zurückgeben‘. Komischerweise habe ich ab diesem Moment gedacht, ich überlebe das Ganze“, erzählte der Talkmaster der Runde, in der neben Popsänger Adel Tawil (41) unter anderem auch Vizekanzler Olaf Scholz (61) saß. Seinen aktuellen Lebensabschnitt beschreibt er als „ein Herbstblatt“, das über allem sei. Trotzdem witzelt er abschließend, dass er unvernünftiger geworden sei seit der Diagnose und hebt sein Glas: „Ich bin der einzige, der hier Wein trinkt.“

RND/jwl/spot